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Fred Vasseur: «Das wäre fürs Rennen nutzlos»

Von Agnes Carlier
Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Die Startplätze 1 und 12 waren unter diesen Umständen das Beste, was wir erreichen konnten»

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur: «Die Startplätze 1 und 12 waren unter diesen Umständen das Beste, was wir erreichen konnten»

Ferrari-Teamchef Fred Vasseur sprach nach dem Qualifying in Las Vegas über den anstehenden GP und die Pole von Charles Leclerc. Die Diskussion über die unverschuldete Strafe von Carlos Sainz vermied er.

Bereits in den Trainings war klar, dass die Ferrari-Piloten auf dem Las Vegas Strip Circuit den Ton angeben. Deshalb war es auch keine grosse Überraschung, dass Charles Leclerc die Pole holte und sein Teamkollege Carlos Sainz die zweitschnellste Runde fuhr. Das Duo war mehr als drei Zehntel schneller als die Konkurrenz.

Dennoch wird es beim zweitletzten Rennen des Jahres keine erste Startreihe in Rot geben. Denn Sainz wird in der Startaufstellung um zehn Positionen nach hinten rücken müssen. Grund dafür ist ein Batterie-Wechsel, der nach dem Zwischenfall mit dem Ventildeckel im ersten Training nötig wurde. Die Betonhalterung hatte nachgegeben, als der Spanier sie überfuhr, und der Deckel hatte erheblichen Schaden am Ferrari angerichtet.

Weder das Team noch Sainz selbst tragen die Schuld für den nötigen Tausch der Batterie, der die Strafe nach sich zieht. Die Enttäuschung beim aktuellen WM-Sechsten ist gross, doch Ferrari-Teamchef Fred Vasseur vermeidet die Diskussionen darüber. «Wir haben diese Strafe kassiert und wir können nun darüber reden, aber das wäre fürs Rennen nutzlos», winkte er auf Nachfrage von «Sky Sports F1» ab.

«Wir müssen fokussiert bleiben und versuchen, das Beste aus unserer Situation zu machen und die Startplätze 1 und 12 waren unter diesen Umständen das Beste, was wir erreichen konnten», mahnte der Franzose. Fürs Rennen ist er zuversichtlich. Aus gutem Grund, wie er erklärt: «Wir haben im Training drei längere Fahrten unternommen und die liefen ziemlich gut.»

Qualifying, Las Vegas

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:32,726 min
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:32,770
03. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:33,104
04. George Russell (GB), Mercedes, 1: 33,112
05. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:33,239
06. Alex Albon (T), Williams, 1:33,323
07. Logan Sargeant (USA), Williams, 1:33,513
08. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:33,525
09. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:33,537
10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:33,555
11. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:33,837
12. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:33,855
13. Nico Hülkenberg (D), Haas, 1:33,979
14. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:34,199
15. Daniel Ricciardo (AUS), AlphaTauri, 1:34,308
16. Lando Norris (GB), McLaren, 1:34,703
17. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:34,834
18. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, 1:34,849
19. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:34,850
20. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:36,447

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