Rueda muss warten: Moto2-Debüt verzögert sich
Jose Antonio Rueda war beim Jerez-Test nur Zuschauer
Moto3-Weltmeister Jose Antonio Rueda erlebt einen schwierigen Übergang in die Moto2-Klasse. Der 20-jährige Spanier verpasste nicht nur die finalen Rennwochenenden der Moto3-WM, sondern auch den für den Saisonabschluss geplanten Moto2-Test in Jerez. Grund dafür sind die Folgen seiner schweren Verletzungen aus der Aufwärmrunde des Malaysia-GP, als er nach einer Kollision mit Noah Dettwiler an der rechten Hand operiert werden musste.
Beim privaten Jerez-Test des Red Bull KTM Ajo Teams war Rueda zwar vor Ort, doch an Fahren war noch nicht zu denken. Stattdessen nutzte er die Gelegenheit, um sich erstmals mit der Kalex für 2026 vertraut zu machen.
«Mit den Tests nahe an meinem Zuhause wollte ich unbedingt Zeit mit dem Team verbringen», erklärte er. «Wir haben einige Details am Bike vorbereitet und damit einen kleinen Vorsprung für 2026 geschaffen. Ich bin voller Vorfreude – aber im Moment bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten.»
Die Rückkehr auf die Strecke ist für 14.–15. Februar 2026 beim offiziellen Portimao-Test vorgesehen. Bis dahin konzentriert sich der Moto3-Weltmeister voll auf seine Genesung: «Die Erholung geht Schritt für Schritt voran. Ich spüre jeden Tag mehr Beweglichkeit und bin zufrieden mit dem Fortschritt.»
Teammanager Niklas Ajo zeigte sich erleichtert, Rueda wenigstens in der Box zu haben: «Es war schön zu sehen, wie er sich langsam an sein neues Umfeld gewöhnt. Wir sind sicher, dass er stark zurückkommt.»
Während Rueda zuschauen musste, übernahm Teamkollege Collin Veijer die komplette Testarbeit. Der Niederländer spulte 92 Runden ab, verbesserte seine persönliche Bestzeit deutlich und beendete den Tag auf Rang 3 der Zeitenliste. «Wir konnten Dinge ausprobieren, die im Rennbetrieb nie möglich sind», sagte Veijer. «Ein sehr guter Start in die Vorbereitung für 2026.»
Ajo ergänzte: «Collin hat konstant starke Rundenzeiten abgeliefert und sehr professionell gearbeitet. Das gibt uns viel Zuversicht für die kommenden Monate.» Für Rueda bleibt nun die Hoffnung, rechtzeitig zum Saisonstart komplett fit zu sein – und sein Moto2-Debüt endlich nachholen zu können.










