Supercross-WM: Ken Roczen steigt aus

Rueda muss warten: Moto2-Debüt verzögert sich

Von Sebastian Fränzschky
Jose Antonio Rueda war beim Jerez-Test nur Zuschauer

Jose Antonio Rueda war beim Jerez-Test nur Zuschauer

Moto3-Weltmeister Jose Antonio Rueda verpasste wegen seiner schweren Sepang-Verletzungen die letzten Saisonrennen und den wichtigen Moto2-Test in Jerez. Nun hofft der Spanier auf sein spätes Debüt im Februar 2026.

Moto3-Weltmeister Jose Antonio Rueda erlebt einen schwierigen Übergang in die Moto2-Klasse. Der 20-jährige Spanier verpasste nicht nur die finalen Rennwochenenden der Moto3-WM, sondern auch den für den Saisonabschluss geplanten Moto2-Test in Jerez. Grund dafür sind die Folgen seiner schweren Verletzungen aus der Aufwärmrunde des Malaysia-GP, als er nach einer Kollision mit Noah Dettwiler an der rechten Hand operiert werden musste.

Beim privaten Jerez-Test des Red Bull KTM Ajo Teams war Rueda zwar vor Ort, doch an Fahren war noch nicht zu denken. Stattdessen nutzte er die Gelegenheit, um sich erstmals mit der Kalex für 2026 vertraut zu machen.

«Mit den Tests nahe an meinem Zuhause wollte ich unbedingt Zeit mit dem Team verbringen», erklärte er. «Wir haben einige Details am Bike vorbereitet und damit einen kleinen Vorsprung für 2026 geschaffen. Ich bin voller Vorfreude – aber im Moment bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten.»

Die Rückkehr auf die Strecke ist für 14.–15. Februar 2026 beim offiziellen Portimao-Test vorgesehen. Bis dahin konzentriert sich der Moto3-Weltmeister voll auf seine Genesung: «Die Erholung geht Schritt für Schritt voran. Ich spüre jeden Tag mehr Beweglichkeit und bin zufrieden mit dem Fortschritt.»

Teammanager Niklas Ajo zeigte sich erleichtert, Rueda wenigstens in der Box zu haben: «Es war schön zu sehen, wie er sich langsam an sein neues Umfeld gewöhnt. Wir sind sicher, dass er stark zurückkommt.»

Während Rueda zuschauen musste, übernahm Teamkollege Collin Veijer die komplette Testarbeit. Der Niederländer spulte 92 Runden ab, verbesserte seine persönliche Bestzeit deutlich und beendete den Tag auf Rang 3 der Zeitenliste. «Wir konnten Dinge ausprobieren, die im Rennbetrieb nie möglich sind», sagte Veijer. «Ein sehr guter Start in die Vorbereitung für 2026.»

Ajo ergänzte: «Collin hat konstant starke Rundenzeiten abgeliefert und sehr professionell gearbeitet. Das gibt uns viel Zuversicht für die kommenden Monate.» Für Rueda bleibt nun die Hoffnung, rechtzeitig zum Saisonstart komplett fit zu sein – und sein Moto2-Debüt endlich nachholen zu können.

Diesen Artikel teilen auf...

Mehr über...

Siehe auch

Es kam ganz anders: Die verrückte MotoGP-Saison 2025

Von Thomas Kuttruf
Alle MotoGP-Fans fieberten der Saison 2025 entgegen. Ein sensationeller Dreikampf mit Marc Marquez, Pecco Bagnaia und Jorge Martin war vorprogrammiert. Doch für zwei Piloten lief das Jahr komplett aus dem Ruder.
» weiterlesen
 

TV-Programm

  • Sa. 29.11., 14:15, Motorvision TV
    Isle of Man Tourist Trophy
  • Sa. 29.11., 14:40, Schweiz 2
    Formel 1: Großer Preis von Katar
  • Sa. 29.11., 14:45, ORF 1
    Formel 1: Großer Preis von Katar
  • Sa. 29.11., 15:05, Motorvision TV
    FIM Sidecarcross World Championship
  • Sa. 29.11., 15:55, Motorvision TV
    Motorradsport: FIM Superenduro World Championship
  • Sa. 29.11., 16:20, Motorvision TV
    All Wheel Drive Safari Challenge
  • Sa. 29.11., 16:35, RTL Nitro
    Miniatur Wunderland XXL
  • Sa. 29.11., 16:50, Motorvision TV
    EMX Quad European Championship
  • Sa. 29.11., 17:15, Motorvision TV
    US Pro Pulling
  • Sa. 29.11., 17:40, Motorvision TV
    Icelandic Formula Off-Road
» zum TV-Programm
6.98 07100916 C2911054512 | 4