Marquez begeistert Ducati – menschlich wie sportlich
Der MotoGP-Triumph von Marc Marquez in der Saison 2025 hat bei Ducati nicht nur sportlich für Begeisterung gesorgt. Teammanager Davide Tardozzi fand nach dem Titelgewinn des Spaniers deutliche Worte – und hob vor allem die menschliche Seite des Superstars hervor.
«Wir sind richtig stolz. Marc hat Großes geleistet», stellte Tardozzi gegenüber MotoGP.com klar und sprach damit die sportliche Perfektion an, mit der Marquez seinen ersten WM-Titel auf Ducati errang.
Doch im Gespräch wurde deutlich, dass die Performance auf der Strecke nur ein Teil des Gesamteindrucks war. Tardozzi betonte, dass Marquez das Team auch abseits des Scheinwerferlichts nachhaltig geprägt habe.
«Marcs persönliche Seite hat mich noch stärker beeindruckt als seine professionelle. Seine Menschlichkeit, wie er seine Crew führt, wie er mit seinen Ingenieuren und Mechanikern arbeitet, habe ich zuvor noch nie gesehen. Das ist eine seiner größten Fähigkeiten», staunte Tardozzi, der bei Ducati schon auf einige große Namen traf. Unter anderem arbeitete der Italiener mit Andrea Dovizioso, Jorge Lorenzo, Carl Fogarty, Troy Bayliss und Cal Crutchlow zusammen.
Doch kein Fahrer ist laut Tardozzi auch nur annähernd mit Marquez vergleichbar. Für den Ducati-Verantwortlichen war klar: Der neue Weltmeister strahlte weit über die Rundenzeiten hinaus. Tardozzi lobte nicht nur Marquez’ Führungsstil, sondern auch dessen Fähigkeit, selbst kritische Momente mit Ruhe und Präzision zu meistern.
«Über seine professionelle Seite müssen wir ohnehin kein Wort mehr verlieren. Er war in jedem Moment perfekt. Selbst wenn er mal einen Fehler machte, konnte er ihn wieder auf die richtige Art und Weise ausgleichen», lobte Tardozzi.
Mit Blick auf die Verpflichtung von Marquez im Vorjahr fühlt sich Tardozzi heute vollständig bestätigt. «Wir sind richtig happy, dass wir uns im vergangenen Jahr für ihn entschieden haben.» Zwar musste Ducati damals viel Kritik einstecken, weil dem späteren Weltmeister Jorge Martin kein Platz im Werksteam angeboten wurde, doch rückblickend erwies sich die Entscheidung von Luigi Dall’Igna und seinem Team als die richtige.










