MotoGP: KTM brauchte neue Kapitäne

Nach Giansanti-Tod: Trauer und Trotz bei GRT Yamaha

Von Kay Hettich
Mirko Giansanti lebt in den Herzen des Teams weiter

Mirko Giansanti lebt in den Herzen des Teams weiter

Im Teamnamen von GRT Yamaha ist der kürzlich verstorbene Mirko Giansanti weiterhin präsent. Beim Meeting der Superbike-WM in Magny-Cours wird an den stillen Italiener gedacht – und Vollgas geben!

Vor einem Monat ist der ehemalige Rennfahrer und Mitbegründer des Superbike-WM-Teams GRT Yamaha, Mirko Giansanti, im Alter von nur 46 Jahre verstorben. Selbst für Insider war das ein Schock, der Italiener war zurückhaltend und trat selbst an Rennwochenenden nur selten in Erscheinung. Wenige Personen wussten, wie schlimm es um ihn stand.

Am Wochenende kommt GRT – das Kürzel steht für Giansanti Racing Team – in Magny-Cours erstmals nach seinem Ableben wieder zusammen. Zu seiner Ehre wird am Donnerstag um 17:30 Uhr eine Schweigeminute abgehalten.

Trotz der Trauer will die Truppe um Dominique Aegerter und Remy Gardner das Wochenende professionell angehen, so wie es Giansanti gewollt hätte.

«Es ist schwer, mit dem Wissen weiterzumachen, dass wir Mirko nicht mehr bei uns haben, auch wenn wir seine Anwesenheit für immer spüren werden», sagte Teammanager Filipo Conti. «Jeder im Team machte nach seinem Tod eine harte Zeit durch. Fortan werden wir für ihn Rennen fahren, um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen – und in Magny-Cours fangen wir damit an. Wir haben vor der Sommerpause gute Fortschritte gemacht, wir wollen uns weiter steigern und für den Rest der Saison voll auf Angriff fahren.»

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