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Unvorstellbar? Royal Enfield aus Indien will Ducati

Von Rolf Lüthi
Siddharta Lal, Geschäftsführer von Eigentümer Eicher Motors, bezeichnet Royal Enfield als rentabelste Motorradmarke der Welt. In Indien gibt es Gerüchte, dass nun Ducati gekauft werden soll.

The Times of India berichtet, dass der indische Hersteller Royal Enfield interessiert sein könnte, Ducati zu übernehmen. Zur Erinnerung: Ducati gehört über die Audi-Gruppe zum Volkswagen-Konzern. VW erwartet wegen des Skandals um Dieselmotoren, welche die Abgasnormen nicht korrekt erfüllen, größere Ausgaben in Form von Bußen und Schadenersatzforderungen. Um die nötigen finanziellen Mittel bereit zu stellen, will VW den italienischen Motorradhersteller Ducati verkaufen.

Sowieso war der Kauf von Ducati 2012 eher eine Herzensangelegenheit des damaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piëch, der inzwischen alle Ämter bei VW niedergelegt und seine Anteile kürzlich verkauft hat. VW soll damals 850 Millionen Euro für Ducati gezahlt haben und hat die Investmentbank Evercore beauftragt, mögliche Käufer für Ducati zu suchen.

The Times of India kolportiert einen Schätzpreis von 1,5 Milliarden Euro und berichtet, dass Eicher Motors, der Eigentümer von Royal Enfield, an Ducati interessiert sei, zitiert aber auch Siddharta Lal, CEO von Eicher Motors, damit, dass er jeden Kommentar verweigert.

Eicher kooperiert auf dem indischen Markt bereits mit Volvo für Lastwagen und Polaris für ATVs und Quads. Royal Enfield verkaufte 2016 178.000 Motorräder von 350 bis 535 ccm. Da würde Ducati mit 55.500 verkauften Maschinen im Segment von 800 bis 1200 ccm gut dazu passen.

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