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Klien nach DTM-Test: «Der McLaren hat viel Potenzial»

Von Andreas Reiners und Gerhard Kuntschik
Der McLaren 720S GT3

Der McLaren 720S GT3

An den beiden offiziellen DTM-Testfahrten nahmen JP Motorsport und Christian Klien nicht teil. Fleißig waren die DTM-Gaststarter trotzdem. Klien ist optimistisch.

Christian Klien und JP Motorsport sind nach zwei Testfahrten offenbar bereit für die DTM-Saison. Der frühere Formel-1-Fahrer wird 2021 an drei Rennwochenenden in einem McLaren 720S GT3 an den Start gehen.

Das nahe Mönchengladbach angesiedelte JP-Team von Patryk Krupinski hat den dauerhaften Einstieg in die DTM erst für 2022 geplant. 2021 treffen JP Motorsport und Klien auf elf weitere Teams, die permanent am Start sind und insgesamt 18 Autos von Audi, BMW, Mercedes, Ferrari und Lamborghini einsetzen.

Klien will bereits 2021 eine Duftmarke setzen. Er geht mit viel Optimismus nicht nur in die GT Open-Saison, die an diesem Wochenende in Le Castellet startet, sondern auch in das wegen eines ausgefüllten Terminkalenders reduzierte DTM-Jahr.

In beiden Serien fährt der Hohenemser den McLaren 720S GT3 des JP-Teams, Krupinski ist in der GT Open auch sein Partner im Cockpit.

Klien absolvierte Tests in Spa-Francorchamps und in Zolder (wo Klien und JP auch in die DTM einsteigen werden). Der 38-Jährige ist im Gespräch mit SPEEDWEEK.com zufrieden: «Es gab keine Probleme, der McLaren ist leistungsmäßig und in der Fahrbarkeit ausgezeichnet aufgestellt. Das Eingewöhnen gelang schon recht gut, ich kam gut in den Rhythmus. Und was auch wichtig war: Ich hatte schnell Vertrauen in das Auto. Insgesamt sehe ich sehr viel Potenzial.»

Fix ist nun, dass es bei drei DTM-Auftritten bleiben wird: «Zolder, Nürburgring, Assen, mehr geht leider nicht, weil wir die GT Open-Einsätze schon fixiert hatten und ich auch noch die Verpflichtungen für ServusTV in der Formel 1 berücksichtigen muss», sagt der Ex-Red-Bull-Pilot – der auch wegen der neuen Verbindung zum TV-Sender auf eine neue, alte Beziehung zum Salzburger Unternehmen hofft.

Nach aktuellem Stand wird Klien vier GT Open-Wochenenden absolviert haben, ehe es zur DTM-Premiere kommt. «Jedes ist für uns auch ein solider Test für die DTM», sagt der Vorarlberger.


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