MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Esteban Ocon: Traurig über abruptes DTM-Ende

Von Andreas Reiners
Esteban Ocon

Esteban Ocon

Am Ende war Esteban Ocon überrascht. Trotzdem überrascht, müsste man sagen. Denn Gerüchte, dass er das Manor-Cockpit von Rio Haryanto übernehmen könnte, gab es schon etwas länger.

Dem Indonesier drohten die Geldmittel auszugehen, den Deutschland-GP in Hockenheim war der 23-Jährige nur noch dank der Unterstützung seines Teams gefahren.

Und vergangene Woche war es dann tatsächlich soweit: Die fehlenden sieben Millionen Euro konnte Haryanto immer noch nicht auftreiben, so dass Manor die Reißleine zog und sich die Dienste von DTM-Pilot Ocon sicherte. Der 19-Jährige war parallel zu seinem Engagement in der Tourenwagenserie auch Ersatzfahrer bei Renault.

Das bedeutet für ihn aber auch, dass er seine Saison in der DTM nicht beenden kann. «Ich bin etwas traurig, dass ich das Abenteuer DTM nicht abschließen kann. Ich habe mich im Verlauf der Saison immer weiter gesteigert und viel Erfahrung gesammelt. Meine Pace wurde stetig besser. So gesehen ist es schade, dass ich die Saison nicht mit dem Team beenden kann», sagte Ocon, der zuletzt in Zandvoort seine ersten Punkte in der DTM eingefahren hatte.

Für ihn hieß es aber «Entweder oder». Es ist nicht möglich, in beiden Meisterschaften gleichzeitig anzutreten. Deshalb musste ich mich entscheiden und da fiel die Entscheidung für die Formel 1 aus», sagte er. Das überrascht kaum, er hatte auch von Anfang an betont, dass er die DTM als eine Art Durchgangsstation auf dem Weg in die Königsklasse sieht.

Nach ein paar Tagen Urlaub mit Freunden befindet er sich in den Vorbereitungen für das Formel-1-Abenteuer. «Es war schön, sich im Urlaub etwas mit Freunden zu erholen. Damit konnte ich mich ein wenig ablenken. Aber ich habe natürlich seit der Bekanntgabe auch hart trainiert», sagte er.

Dabei unterscheidet sich das Training selbst gar nicht so sehr von jenem in der DTM. «Ich bereite mich so gut es geht vor, damit ich bereit bin für mein erstes F1-Rennwochenende. Bevor es nach Spa geht, werde ich auch noch einmal mein neues Team treffen und mit ihnen alle Details durchgehen.»

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