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Eisspeedway-WM Inzell: Zwei Medaillen für Österreich

Von Manuel Wüst
Die Top-3 der Welt: Franz Zorn, Martin Haarahiltunen und Harald Simon (v.l.)

Die Top-3 der Welt: Franz Zorn, Martin Haarahiltunen und Harald Simon (v.l.)

Martin Haarahiltunen hat seinen Eisspeedway-WM-Titel erfolgreich verteidigt. Franky Zorn und Harald Simon gewannen die weiteren Medaillen, während Luca Bauer auf den vierten Rang abrutschte.

Das zweite Finalrennen zur Eisspeedway-Weltmeisterschaft zeigte von Anfang an spannendere Rennen als am Samstag, brachte mit Martin Haarahiltunen jedoch den gleichen ungeschlagenen Sieger hervor. Der Schwede musste im Verlauf des zweiten Tags in Inzell das ein oder andere Mal in der ersten Kurve mit geschickten Manövern in Front ziehen, da seine Starts nicht ganz so stark waren. Dennoch fand Haarahiltunen stets den Weg an die Spitze, wenngleich er im Finale eine ganze Runde brauchte, um am Österreicher Franz Zorn vorbeizugehen. «Es ist verdammt unglaublich», kommentierte der Schwede seinen zweiten WM-Triumph nach 2022. «Es war etwas härter heute, da ich den Druck gespürt habe, aber ich konnte ihn kontrollieren und es lief dann richtig gut.»

Während Haarahiltunen mit Maximum und Franz Zorn mit 13 Punkten souverän ins Finale einzogen, wurde es im letzten Vorlauf dramatisch. Luca Bauer traf mit zehn Punkten auf dem Konto auf Harald Simon, Niclas Svensson und Markus Jell, die allesamt neun hatten. Der Lauf musste zweimal gestartet werden: Im ersten Versuch führte der Schwede Niclas Svensson vor Simon; nachdem sich Bauer und Jell in der zweiten Runde in der Startkurve touchierten, landete Jell in den Ballen und seine Finalchancen waren dahin. Im Re-Run war Bauer nach dem Start noch vorne mit dabei, fiel dann aber auf den dritten Rang zurück und verpasste vor fast ausverkaufter Hütte in Inzell das Finale und letztlich auch die WM-Medaille.

Mit dem zweiten Finalsieg des Schweden Haarahiltunen stand der Weltmeister fest und Red-Bull-Pilot Franky Zorn konnte sich mit seinem zweiten Platz im Finale nach 2002 seine zweite Silbermedaille vor Harald Simon, der im Finale Dritter wurde, sichern. «Unglaublich cool», freute sich Zorn über die Medaille und auch Simon war über die Bronzemedaille überglücklich. «Es fühlt sich unwahrscheinlich an, weil ich nie geglaubt habe, dass ich jedes Mal ins Finale komme. Es waren relativ starke Gegner da, und nach einem Jahr mit so wenigen Rennen bin ich überglücklich», so der Waldviertler.

Luca Bauer verpasste als bester Deutscher knapp eine WM-Medaille und der Deutsche Meister Markus Jell schloss den zweiten Renntag und auch die Weltmeisterschaft auf dem sechsten Platz ab. Benedikt Monn, der für Hans Weber ins Rennen kam, kam bei fünf Starts auf fünf Punkte, während Franz Mayerbüchler zwei Zähler einfuhr. Reservefahrer Max Niedermaier kam nicht zum Einsatz.

Ergebnisse Eisspeedway-WM-Finale 2 Inzell/D:

1. Martin Haarahiltunen (S), 20 WM-Punkte/15 Vorlaufpunkte
2. Franz Zorn (A), 18/13
3. Harald Simon (A), 16/11
4. Niclas Svensson (S), 14/12
5. Luca Bauer (D), 12/11
6. Markus Jell (D), 11/9
7. Mats Järf (FIN), 10/9
8. Stefan Svensson (S), 9/8
9. Max Koivula (FIN), 8/7
10. Jimmy Olsen (S), 7/7
11. Jo Saetre (N), 6/5
12. Benedikt Monn (D), 5/5
13. Lukas Hutla (CZ), 4/4
14. Andrej Divis (CZ), 3/2
15. Franz Mayerbüchler (D), 2/1
16. Sebastian Reitsma (NL), 1/1

WM-Endstand nach 2 Rennen:

1. Martin Haarahiltunen (S), 40 Punkte
2. Franz Zorn (A), 32
3. Harald Simon (A), 32
4. Luca Bauer (D), 30
5. Niclas Svensson (S), 24
6. Markus Jell (D), 22
7. Stefan Svensson (S), 21
8. Mats Järf (FIN), 19
9. Jimmy Olsen (S), 15
10. Jo Saetre (N), 13
11. Max Koivula (FIN),
12. Andrej Divis (CZ), 9
13. Lukas Hutla (CZ), 9
14. Bennedikt Monn (D), 6
15. Franz Mayerbüchler (D), 4
16. Hans Weber (D), 3
17. Sebastian Reitsma (NL), 1
18. Max Niedermaier (D), 0

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