Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Arrivabene: «Als würde ich mit Schumacher sprechen»

Von Andreas Reiners
Sebastian Vettel und Maurizio Arrivabene

Sebastian Vettel und Maurizio Arrivabene

Auch wenn es in diesem Jahr mit dem ersten Titel mit Ferrari nichts wird: Teamchef Maurizio Arrivabene macht Sebastian Vettel Mut, dass er in die Fußstapfen von Michael Schumacher treten wird.

«Mission Impossible» trifft es wohl ganz gut: Nach einigen Rückschlagen in den vergangenen Wochen ist der Titel für Sebastian Vettel und Ferrari in weite Ferne gerückt. Mit Blick auf die Team-WM heißt es für Ferrari, in vier Rennen einen Rückstand von 78 WM-Punkten auf Mercedes wettzumachen. In der Fahrer-WM liegt Vettel mittlerweile 67 Zähler hinter WM-Leader Lewis Hamilton zurück.

Hamilton kann am Wochenende beim Rennen in den USA seinen fünften Titel unter Dach und Fach bringen. Schafft Mercedes einen Doppelsieg mit einem Gewinner Hamilton, ist das Ding durch.

Teamchef Maurizio Arrivabene glaubt trotz der wohl erneuten Enttäuschung, dass Vettel wie sein einstiges Vorbild Michael Schumacher einen Titel mit der Scuderia holen wird. «Ich bin sicher, dass Sebastian Vettel die WM mit Ferrari früher oder später gewinnen wird», sagte der 61-Jährige beim «Festival dello Sport» der «Gazzetta dello Sport».

Ferrari-Pilot Vettel erinnere ihn an den Formel-1-Rekordweltmeister, was Talent und Hingabe angehe, sagte Arrivabene. «Wenn ich Vettel in meinen Kopfhörern vom Auto aus sprechen höre, kommt es mir vor, als würde ich mit Schumacher sprechen.» Beide seien sehr italiensch veranlagt. «Sie kamen nach Maranello, um die Ferrari-Luft zu atmen», sagte Arrivabene.

Was das Titelduell in Austin angeht: Die letzte Hoffnung will Arrivabene nicht aufgeben. «Es ist eine Mission Impossible geworden, aber es ist noch nicht vorbei. Wir gehen in Austin nicht schon geschlagen an den Start, das muss man klar sagen», betonte der Italiener, der die Kritik in den Medien nachvollziehen kann. Und auch den Druck, der dadurch aufgebaut wird.

Denn bei allem Pech und Unvermögen darf man nicht vergessen, dass Ferrari in diesem Jahr erstmals streckenweise tatsächlich besser war als Mercedes. Arrivabene: «Wir müssen nicht über Druck sprechen, denn Ferrari steht immer im Mittelpunkt, wir müssen den Medien und der Öffentlichkeit danken, dass sie uns unter Druck gesetzt haben, damit wir wieder in die Erfolgsspur gekommen sind.»

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