Formel 1: Max Verstappen ist baff

Formel 1 in Spielberg: «Werbewert viel höher»

Von Gino Bosisio
Der Formel-1-Tross zieht weiter nach Ungarn

Der Formel-1-Tross zieht weiter nach Ungarn

Die Formel-1-Auftaktrennen in Spielberg waren wichtige PR für die Region. Manche Touristiker haben den Red Bull-Ring unlängst noch nach Salzburg verpflanzt.

Der wegen der weltweiten Corona-Pandemie arg verspätete Formel-1-Auftakt wurde am Sonntag mit dem Grand Prix der Steiermark, dem zweiten Rennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg innerhalb von acht Tagen, bravourös abgewickelt. Der Tross der Königsklasse zieht nun weiter nach Ungarn, wo am 19. Juli auf dem Hungaroring vor den Toren von Budapest der dritte Lauf abgehalten wird.

In der Steiermark ziehen sämtliche Verantwortliche eine positive Bilanz. Auch die Teams waren mit der Abwicklung sehr zufrieden, rund 9000 Covid19-Tests wurden auf dem Areal durchgeführt.

«Der Werbewert ist für uns viel höher als üblich», stellt Manuela Machner fest, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Spielberg. «Die Aufmerksamkeit liegt in diesem Jahr merkbar stärker auf der Region.»

Ein wichtiger Faktor für die Region waren auch die vielen Postings der Formel-1-Stars in ihren sozialen Netzwerken. Diese Bilder zeigten die Ikonen zum Teil auch bei Aktivitäten im Freien.

Sebastian Vettel (33) nahm sich nach dem ersten Rennen von Spielberg eine Auszeit auf dem Berg und erzählte begeistert davon. Der deutsche Ferrari-Star besitzt in der Gegend sogar ein weitläufiges Alm-Anwesen.

Werbung für das Murtal kann es außerdem gar nicht genug geben, denn viele internationale Gäste verbinden den Red Bull Ring mit Salzburg. Machner bestätigt: «Erst auf Messen im Ausland haben wir gemerkt, dass viele glauben, Spielberg liegt in Salzburg. International wird Red Bull mt Salzburg und die Rennstrecke mit Red Bull verknüpft.»

Jetzt liegt der Fokus bereits auf der MotoGP-WM, die ab dem 16. August zweimal in Spielberg fahren wird. Während der Formel-1-Wochenenden haben sich die Anfragen zur MotoGP gehäuft. Machner: «Eigentlich sind wir ausgebucht. Aber es weiß keiner, ob im August Publikum erlaubt sein wird.»

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