Formel 1: Keine Strafe für Lewis Hamilton

Charles Leclerc auf immer bei Ferrari: «Wieso nicht?»

Von Mathias Brunner
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Der zweifache GP-Sieger Charles Leclerc kann sich durchaus vorstellen, den Rest seiner Formel-1-Karriere bei Ferrari zu verbringen. «Das ist kein Risiko, das ist eine Gelegenheit.»

Charles Leclerc geht am 18. Juli in seinen 47. Grand Prix in Diensten von Ferrari. Der 23-jährige Monegasse kann sich gut vorstellen, was in der Formel 1 eher selten ist: den Rest seiner Karriere für den gleichen Rennstall fahren, so wohl fühlt er sich bei Ferrari.

Leclerc erhielt vom berühmtesten Rennstall der Welt 2019 einen ungewöhnlichen Vertrag: fünf Jahre Laufdauer, bis Ende 2024. Im Podcast Beyond the Grid wurde er gefragt, ob es für ihn denkbar wäre, für kein anderes Formel-1-Team mehr zu fahren. Leclerc: «Natürlich kann ich mir das. Ich bin glücklich bei Ferrari. Noch glücklicher wäre ich, wenn wir auf die Siegerstrasse zurückkehren, denn letztlich kommt es nur darauf an.»

Der letzte Sieg von Ferrari geht auf Singapur 2019 zurück, damals gewann Sebastian Vettel den prestigeträchtigen Nacht-GP. Leclerc gewann davor die beiden WM-Läufe von Belgien und Italien.

Leclerc weiter: «Ich sah es nie als Risiko an, mich für solch eine lange Zeit zu verpflichten. Das ist eine tolle Gelegenheit, kein Risiko. Ich hatte immer davon geträumt, für Ferrari fahren zu dürfen. Gewiss, wir durchlaufen schwierige Momente, aber das stachelt mich nur noch mehr an.»

Charles Leclerc liegt in der laufenden Formel-1-WM auf dem sechsten Zwischenrang, mit drei vierten Plätzen als Highlight – in Imola, Spanien und Baku.

In Sachen Sitzfleisch ist Leclerc mit seinen bislang 46 Einsätzen noch lange nicht in den Top-Ten der treusten Piloten. Wir haben sie hier kurz zusammengestellt.

Die zehn treusten Formel-1-Fahrer

1. Michael Schumacher (D) 180
Ferrari, 1996–2006

2. Lewis Hamilton (GB) 165
Mercedes-Benz, 2013–2021

3. Kimi Räikkönen (FIN) 151
Ferrari, 2007–2009 und 2014–2018

4. David Coulthard (GB) 150
McLaren, 1996–2004

5. Felipe Massa (BR) 139
Ferrari, 2006–2013

6. Nico Rosberg (D) 136
Mercedes, 2010–2016

7. Jenson Button (GB) 136
McLaren, 2010–2017

8. Jacques Laffite (F) 132
Ligier, 1976–1982 und 1985/1986

9. Mika Häkkinen (FIN) 131
McLaren, 1993–2001

10. Mark Webber (AUS) 129
Red Bull Racing, 2007–2013


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