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Marco Wittmann: DTM-Titel statt Formel 1 im Visier

Von Andreas Reiners
Marco Wittmann: «Der Formel-1-Test war ein Geschenk, es ist nichts weiter geplant oder in Aussicht»

Marco Wittmann: «Der Formel-1-Test war ein Geschenk, es ist nichts weiter geplant oder in Aussicht»

Marco Wittmann ist erstaunlich gelassen, was das Thema Formel 1 betrifft. Erstaunlich deshalb, weil der BMW-Pilot eine Chance bekam, und doch keine hat.

Im vergangenen Jahr durfte Marco Wittmann für Toro Rosso an Testfahrten teilnehmen. Wittmann beeindruckte mit einer starken Leistung. Seitdem? Funkstille. Eine Fortsetzung wird es vorerst nicht geben. Der Test war ein von BMW organisiertes Geschenk für den Titelgewinn in der DTM 2014. Das war von Anfang an klar.

Dementsprechend locker sieht Wittmann die Situation, dass es vorerst nichts werden wird mit einer weiteren Chance in der Motorsport-Königsklasse. «Das war eine super tolle Erfahrung, eine schöne Gelegenheit für mich. Sonst ist da aber nichts weiter. Der Test war ein Geschenk, es ist nichts weiter geplant oder in Aussicht», sagte Wittmann SPEEDWEEK.com.

Komplett ausschließen will er aber natürlich nichts. «Sag niemals nie, wer weiß, was kommt. Es ist aber schwierig, du brauchst die Connections oder die Unterstützung, um dahin zu kommen. Alles andere ist sehr unrealistisch», so Wittmann.

Heißt: Volle Konzentration auf die neue Saison im Tourenwagen, seine vierte als BMW-Stammfahrer. Eine Zeit, in der er sich weiterentwickelt hat. Rookie des Jahres 2013, Meister ein Jahr später, danach eine schwierige Saison mit Platz sechs, aber vielen BMW-Problemen.

«Man hat viel mehr Vertrauen, Routine und Erfahrung. Auch die Zusammenarbeit mit dem Team wird immer besser, weil man das DTM-Auto mehr und mehr versteht und so besseres Feedback geben kann», sagte Wittmann: «Ich habe nochmal Erfahrungen sammeln können.»

Wie zum Beispiel verlieren zu können. Muss man das lernen? «Ich glaube nicht. Es ist etwas anderes, in den Nachwuchskategorien zu verlieren als auf dem obersten Level des Tourenwagensports. Auch wenn ich 2014 Meister war, aber so gesehen haben wir 2015 ja auch nicht verloren. Wir waren nicht im Nirgendwo sondern Sechster und nicht so weit weg von der Spitze», so Wittmann.

Vielversprechend sind für 2016 natürlich die Zugeständnisse an BMW im Rahmen des Reglements. Sein Ziel? «Vorhersagen und Prognosen sind in der DTM immer schwierig. Ziel für mich wird es aber definitiv sein, bis zum letzten Rennen um die Meisterschaft mitzukämpfen», sagte Wittmann.

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