MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Matthias Motk: «Noch drei Rennen dann ist Schluss!»

Von Rudi Hagen
Matthias Motk hat beschlossen, seine Motorsportkarriere zu beenden. In Berghaupten wird sein letztes Rennen sein. Das Gespannteam Motk/End gibt es dann nicht mehr.

Wieder ein deutsches Gespannteam weniger: Matthias Motk kündigte im Gespräch mit SPEEDWEEK.com an, seine Karriere nach dem Rennen in Berghaupten zu beenden. Der 37-jährige Oberschopfheimer fuhr zuletzt mit Sonja End aus Mahlberg.

«Ich habe momentan keinen Spaß mehr an dem Sport und ehrlich gesagt, die Familie geht letztlich vor», begründet Motk, der 2013 in Melsungen Bahnpokalsieger mit Michael Burger wurde, seinen Entschluss. «Meine Frau Yvonne und ich haben uns vor fünf Jahren ein Haus gekauft, welches wir jetzt umbauen und dann ist da auch noch meine Ausbildung zum Konstruktionsmechaniker, die mir immer weniger Zeit zum Gespannfahren lässt.»

Aber da ist auch der schreckliche Unfall in Hertingen mit dem Tod von Stefan Müller vor einem Jahr, der Motks Entschluss aufzuhören beeinflusst hat. «Ich als Rennfahrer blende das irgendwie aus, dass so etwas auch mir passieren könnte», gesteht er, «aber meine Frau, die das damals live miterlebt hat, die sieht das anders und ich verstehe das auch.»

Drei Rennen will Matthias «Matze» Motk jetzt noch fahren. Am Samstag, den 23. Juli mit Sonja End unter Flutlicht in Werlte, dann am 20. August in Bad Hersfeld und zum Abschluss am 4. September auf seiner Heimbahn in Berghaupten. Motk: «2008 bin ich in Berghaupten mein erstes Rennen gefahren und da höre ich jetzt auch wieder auf.»

Sein Gespann mit sehr viel Zubehör und den Bus will der Schwarzwälder jetzt verkaufen. «Dann komme ich auch gar nicht erst auf den Gedanken, vielleicht doch noch mal wieder einzusteigen.»

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