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Mark Webber über den Taycan: Viel Technologietransfer

Von Andreas Reiners und Gerhard Kuntschik
Webber hat den Taycan bereits ausprobiert

Webber hat den Taycan bereits ausprobiert

Porsche bricht 2019 ins elektrische Zeitalter auf, der neue Taycan geht in diesem Jahr in Serie. Der frühere Formel-1-Pilot Mark Webber hat ihn bereits gefahren.

Ganz neu ist E-Power für ihn nicht. Der Australier war trotzdem begeistert. «Ich bekam ja meine erste Erfahrung mit E-Power mit dem 919 in der Langstrecken-WM, der unglaubliche Leistung aus Verbrenner-Turbo und E-Motor entwickelte. Ein E-Sportwagen mit mehreren hundert PS Leistung wird Kunden dann überzeugen, wenn sie die Erfahrung damit gemacht haben«, sagte Webber SPEEDWEEK.com.

Sein persönlicher Eindruck vom Taycan: «Zu allererst beeindruckte mich die Haltung der Techniker: Die ließen mich frei fahren und ersuchten mich nie, auf irgendetwas aufzupassen. Ich hatte freie Bahn. Freilich muss man sagen, dass derzeit noch die Möglichkeiten des Ladens, vor allem der Schnellladung, limitiert sind.»

Der Taycan bekam viel vom Weltmeister-919 mit, wie Webber erklärte: «Speziell bei den Bremsen, bei der Software, bei den Batterien. Da gab es viel Technologietransfer.»

Der Taycan setzt ebenso wie der dreifache Le-Mans-Sieger Porsche 919 Hybrid auf die innovative 800-Volt-Technologie. Sie gehörte beim 919 zu den wichtigsten Grundlagenentscheidungen – die Spannungslage stellt fundamentale Weichen für den gesamten Elektro-Antriebsstrang: von der Batterie über das Elektronik-Layout und die E-Maschinen bis hin zur Leistungsfähigkeit des Ladevorgangs.

Entsprechend geeignete 800-Volt-Bauteile hat Porsche in Pionierarbeit eigens entwickelt und ging dabei an die Grenzen des technisch Machbaren – auch, was die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie betrifft.

Porsche hat sie unter dem hohen Wettbewerbsdruck des Motorsports fortlaufend weiterentwickelt. Für den Taycan bedeutet dies: Die 800-Volt-Architektur im Fahrzeug stellt sicher, dass die Lithium-Ionen-Batterie in gut vier Minuten Energie für 100 Kilometer Reichweite (nach NEFZ) nachladen kann.

Zwei permanent-erregte Synchronmotoren (PSM) mit einer Systemleistung von mehr als 600 PS (440 kW) beschleunigen den Elektro-Sportler in deutlich weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h.


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