MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Honda CBR1000RR-R kommt in zwei Fireblade-Versionen

Von Rolf Lüthi
Honda meint es ernst: 217 PS und 201 kg sind eine mächtige Ansage für die komplett neu konstruierte Fireblade, die es in zwei Versionen geben wird.

Vor 28 Jahren erschien die erste Fireblade, und während ihrer gesamten Modellgeschichte stand der Name Fireblade für ein ausgewogenes Supersport-Motorrad, das sowohl auf der Rundstrecke wie auch auf der Straße angenehm und kräfteschonend zu fahren ist. Damit könnte nun Schluss sein: Die neue Fireblade sei «Born to Race», verkündete Honda mit der Präsentation des 2020er-Modells.

Die Konstruktion soll von der MotoGP-Rennmaschine inspiriert sein, doch auch die neueste Fireblade wird nicht wie der MotoGP-Renner von einem V4-Motor, sondern weiterhin von einem Vierzylinder-Reihenmotor angetrieben. Bohrung und Hub sind jedoch mit dem V4 der Rennmaschine identisch. Mit angekündigten 217 PS bei 14.500/min und 113 Nm bei 12.5000/min stellt Honda klar, dass man nicht die Absicht hat, auf der Rennstrecke mit der Fireblade hinterher zu fahren.

Serienmäßig ist ein Titan-Schalldämpfer von Akrapovic verbaut. Ins Aerodynamik-Paket sind Erfahrungen aus dem Rennsport eingeflossen. Ein Sechsachsen-Gyrosensor ersetzt die Fünfachsen-Einheit des Vormodells, was eine präzisere Erfassung der Fahrzeugbewegung ermöglicht und insgesamt die Qualität der Assistenz-Elektronik verbessert.

Die SP-Variante entspricht der RR-R (die Typenbezeichnung erinnert an das Knurren einer übellaunigen Bulldogge), ist aber mit einem semiaktiven Fahrwerk der neuesten Generation von Öhlins ausgerüstet. Mit den Stylema-Bremszangen von Brembo ist auch bei den Bremsen die neueste verbaut.

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