MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tom Lüthi (6.): «Mich schlägt es kaputt auf dem Bike»

Von Waldemar Da Rin
Tom Lüthi wünscht sich eine andere Abstimmung für seine Kalex

Tom Lüthi wünscht sich eine andere Abstimmung für seine Kalex

Der WM-Dritte Alex Márquez hatte die in der Moto2-Klasse vor ihm liegenden Franco Morbidelli und Tom Lüthi am Freitag in Silverstone souverän im Griff. «Das Bike muss sanfter werden», fordert der Schweizer Lüthi.

«Nach der Ankündigung, dass ich nächstes Jahr MotoGP fahre, war in der Schweiz die Hölle los», sagte Tom Lüthi nach seinem sechsten Platz am Freitag. «Aber ich muss meinen Job machen, das hat auch gut funktioniert. Aber klar, wenn ich durchs Fahrerlager gehe, wird mir überall gratuliert, und da noch ein Interview, das ist schon happig. Jetzt ist die News raus, es ist alles klar, jetzt kann ich auch sagen, dass man mich in Ruhe meinen Job machen lassen soll. Das ist jetzt das Wichtigste.»

Der Schweizer verlor 0,737 sec auf die Bestzeit von Alex Márquez (Marc VDS) und hatte vor allem mit mangelndem Grip am Hinterrad seiner Kalex zu kämpfen. «Für den Nachmittag haben wir einiges umgestellt, um den Grip besser in den Griff zu bekommen – jetzt habe ich ein Problem mit den Wellen», schilderte Lüthi. «Mich schlägt es kaputt auf dem Motorrad. Wir müssen einen Weg finden, dass das Bike sanfter zu handhaben wird, dass es die Wellen schluckt. Jetzt kommt alles in den Lenker, das ist schwierig zu fahren. Aber das ist normale Arbeit.»

«Márquez ist sehr schnell, der hat etwas vorgelegt», ist dem WM-Zweiten bewusst. «Wir sind 0,7 sec weg, Morbidelli genau gleich wie ich. Wer mit welchem Reifen schnell fahren kann, hängt stark von der Abstimmung des Motorrads und der Balance ab. Die Strecke ist breit und es gibt verschiedene Linien. Aber die Wellen sind überall. Wenn du im Scheitelpunkt der Kurve bist, dann kannst du ihnen nicht groß ausweichen.»

SPEEDWEEK.com fragte CarXpert-Teammanager Fred Corminbeuf, ob er überrascht worden sei vom Abgang von Tom oder es geahnt hat? «Beides, denn mir war klar, dass wenn er ein MotoGP-Angebot bekommt, dann geht er weg. Aber jetzt, wo es offiziell geworden ist, rennen mir die Fahrer die Tür ein. Sechs oder sieben haben schon gefragt wegen nächstem Jahr.»

Einer von ihnen ist der Engländer Sam Lowes, der seinen Platz im MotoGP-Werksteam von Aprilia verliert und für 2018 in die Moto2-Weltmeisterschaft zurückkehrt.

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