MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jesko Raffin: Die Übermacht von Spanien und Italien

Von Günther Wiesinger
Die Schweizer Lüthi, Aegerter und Raffin

Die Schweizer Lüthi, Aegerter und Raffin

Auch in den kleinen WM-Klassen Moto3 und Moto2 geben Italiener und Spanier den Ton an. Die Förderung in diesen Ländern ist vorbildlich. «Bei uns ist hingegen jeder auf sich allein gestellt», betont Jesko Raffin.

Der Schweizer Jesko Raffin (Platz 8 als bestes GP-Ergebnis im Regen auf dem Sachsenring 2016) zeigte in Misano mit Platz 10 im Regenchaos in der Moto2-Klasse eine starke Performance. Der 21-jährige Zürcher schaut aber mit etwas Argwohn auf die Spanier und Italiener, bei denen der Nachwuchs bessere Voraussetzungen hat und entsprechend dichter sprießt.

Raffin kennt die Vorzüge des spanischen Daseins, da er dank seines Managers Marco Rodrigo im Winter mit einer Supersport-Maschine viel in Cartagena trainiert.

«2015 waren wir noch fünf Schweizer in der Moto2, da waren auch Krummi und Mulhauser noch dabei. Jetzt sind wir noch zu dritt. Und jetzt geht Tom Lüthi in die MotoGP. Das finde ich cool, denn dieser Schritt wird den Schweizer Motorradsport sicher noch stärker ins Bewusstsein der Menschen bringen», ist Raffin überzeugt.

«In Italien und Spanien findest du als Rennfahrer alle 50 km eine super Rennstrecke. Dazu kommen zahlreiche Kartpisten und Supermoto-Circuits. Bei uns in der Schweiz existieren keine Rennstrecken, Rundstreckenrennen sind verboten. In Italien und Spanien gibt es Sponsoren, Verbände, Teams und Akademien, die die Talente züchten und fördern. Bei uns ist jeder auf sich allein gestellt. In der Schweiz haben wir nicht einmal eine nationale Meisterschaft.»

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