MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Lüthi (10.) wundert sich: «Was ist los?»

Von Waldemar Da Rin
Tom Lüthi auf der Kalex beim Catalunya-GP

Tom Lüthi auf der Kalex beim Catalunya-GP

Dritter WM-Rang, GP-Sieg in Le Mans – aber momentan läuft es bei Tom Lüthi nicht nach Wunsch. «Eine mühsame Geschichte», klagte der Schweizer.

0,696 sec Rückstand auf die Pole-Position-Zeit von Johann Zarco bedeuteten für Kalex-Pilot Tom Lüthi den zehnten Platz im Moto2-Qualifying auf dem Circuit de Catalunya. Der 28-jährige Schweizer aus dem Team Derendinger Interwetten erklärte: «Es lief nicht so super. Bis jetzt ist es ein sehr, sehr schwieriges Wochenende für uns. Positiv war, dass wir nun im Qualifying endlich einen Schritt machen konnten.»

Vor allem die Front der Kalex bereitete Lüthi Probleme; der Schweizer befand sich oft in Sturzgefahr. «Wir gingen zuerst in die falsche Richtung und sind nicht richtig vorwärts gekommen. Es war eine mühsame Geschichte. Ich bin sehr stark am Limit, es ist nicht schön, so zu fahren. In jeder Kurve will mir das Vorderrad wegklappen. Nun haben wir aber eine Lösung gefunden.»

«Der Startplatz ist natürlich nicht gut, aber wir werden alles versuchen», versprach Lüthi. «Im Warm-up wollen wir nochmal etwas ausprobieren. Ich weiß nicht, was los ist. Ich habe schon zu meinem Crew-Chief Alfred Willecke gesagt: ‹Was ist los? Warum ist es so anders wie in Le Mans und Mugello?› Wir waren für dieses Wochenende viel zuversichtlicher. Viele Fahrer kämpfen hier mit dem Set-up, aber wir haben zu viel Zeit verloren. Der geringere Grip ist ein Problem. Derzeit haben wir aber andere Probleme, als Reifen auszuprobieren. Ich weiß noch nicht, welchen Reifen ich im Rennen fahren werde. Wir sind zu weit weg, das hat uns überrascht. Nun haben wir eine gute Richtung. Punkte gibt es erst am Sonntag.»

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