MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Johan Stigefelt (Petronas): Brünn-Anreise als Problem

Von Johannes Orasche
Razlan Razali und Johan Stigefelt (rechts) in Jerez

Razlan Razali und Johan Stigefelt (rechts) in Jerez

Der schwedische Teamdirektor der Petronas-SRT-Truppe Johan Stigefelt dürfte die lange Anreise von seiner Heimat zum Brünn-GP diesmal mit dem Pkw bewältigen.

Johan Stigefelt hat vor dem Tschechien-Grand Prix mit Hürden zu kämpfen. Der Schwede, der hauptsächlich für die Moto3- und Moto2-Abteilung des Sepang Racing Teams verantwortlich ist, wird die lange Reise quer durch Europa bis nach Brünn womöglich mit dem Pkw absolvieren. Der 44-Jährige verzichtet notgedrungen auf eine derzeit äußerst komplizierte Flugreise in die Tschechische Republik.

Der Hintergrund: «Stiggy» reiste zuletzt nach dem zweiten MotoGP-Rennen von Jerez de la Frontera sofort nach Hause nach Stockholm, wo seine Frau und zwei Kinder auf den ehemaligen GP-Piloten warten. Nun musste der Schwede erkennen, wie schwierig sich Flugreisen von Schweden nach Tschechien gestalten.

Zur Erinnerung: Schweden ging in der Corona-Pandemie zunächst einen Sonderweg und führte dann erst stückweise Beschränkungen ein. Mit dem Ergebnis, dass die Sterblichkeitsraten auch dann noch extrem hoch waren, als die Pandemie in Mitteleuropa bereits am Abklingen war.

Dazu kommt: Länder wie Tschechien, wo man die Covid-19-Pandemie von Beginn an relativ gut im Griff hatte, verfolgen äußerst strenge Einreiseregelungen. Stigefelt hätte mehrfach umsteigen und somit auch umbuchen müssen, um halbwegs zeitgerecht am Masaryk Ring anzukommen.

Schweden zählte mit zehn Millionen Einwohnern am Dienstag noch 169 neu infizierte Personen, in Deutschland (80 Millionen) waren es 271. Mehr als 81.000 Personen haben sich in Schweden insgesamt bereits einmal mit dem Coronavirus angesteckt.

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