MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Massimo Meregalli: Die neue Yamaha überraschte ihn

Von Frank Aday
Yamaha-Teammanager Massimo Meregalli lobt die Yamaha-Ingenieure für ihre Arbeit an der neuen M1 in den höchsten Tönen. Obwohl MotoGP-Star Valentino Rossi beim Australien-Test große Schwierigkeiten beklagte.

Während Valentino Rossi nach Platz 12 bei den Testfahrten auf Phillip Island «nicht besonders zufrieden» war, legte sein neuer Yamaha-Teamkollege Maverick Viñales die Bestzeit vor und war konstant schnell unterwegs. Vor dem letzten Vorsaison-Test in Katar stehen den Yamaha-Piloten zwei Chassis-Varianten zur Verfügung, die noch abschließend getestet werden müssen. Teammanager Massimo Meregalli betont, dass es den Yamaha-Ingenieuren gelang, die Maschine im Vergleich zum Vorjahr in allen Bereichen zu verbessern.

«Sie haben am Chassis, der Elektronik und der Fahrbarkeit gearbeitet. Das Problem ist, dass die Bikes von außen immer gleich aussehen», weiß Meregalli. «Wir haben nicht erwartet, dass wir so große Verbesserungen erzielen. Im letzten Jahr haben sie es versucht, aber nie einen großen Schritt gemacht. Doch im Winter ist ihnen das gelungen.»

Valentino Rossi bevorzugte nach Vergleichstests in Malaysia und Australien das neuere der zwei Yamaha-Chassis. Meregalli verriet, dass die beiden Chassis in Katar erneut geprüft werden. «Das Chassis ist die einzige Komponente, bei der wir noch Zweifel haben. Wir dachten, dass es gut für die Japaner wäre, Phillip Island mit einer Entscheidung zu verlassen, aber das ist eben eine sehr weitreichende Entscheidung. Wir warten lieber noch zwei Wochen, um beide Chassis noch einmal in Katar zu testen. Dann müssen die Japaner aber intensiv arbeiten, um bis zum ersten Rennen bereit zu sein», erklärte Meregalli gegenüber «crash.net».

Über die Schwierigkeiten von Valentino Rossi sagte Meregalli: «Valentino wollte zu viele Settings testen. Er arbeitete für geringeren Reifenverschleiß. Ein paar Fahrer haben etwas besser gearbeitet, aber vielleicht haben viele nicht so umsichtig gearbeitet. Am Ende war er einfach müde. Er sagte: ‹Ich will keine Rennsimulation beginnen und nicht auf Zeitenjagd gehen, weil ich müde bin.›»

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