MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Andrea Iannone: «Tote Möwe ist unvergesslich»

Von Sharleena Wirsing
Andrea Iannones Zusammenstoß mit einer Möwe 2015 auf Phillip Island

Andrea Iannones Zusammenstoß mit einer Möwe 2015 auf Phillip Island

Nach dem starken vierten Platz beim Japan-GP will Suzuki-Pilot Andrea Iannone nun auch auf Phillip Island mit einem Top-Resultat glänzen – wie 2015 auf Ducati.

Im Regen von Japan erzielten Andrea Iannone und Alex Rins die bisher besten Ergebnisse ihrer ersten MotoGP-Saison mit Suzuki: Platz 4 und 5. Nun folgt der Australien-GP auf Phillip Island, an den Iannone eine ganz besondere Erinnerung hat.

«Motegi war das bisher beste Wochenende dieser Saison für uns. Wir erlebten in diesem Jahr viele Probleme. Als ich in Motegi als Vierter ins Ziel kam, war ich sehr glücklich. Nach der ganzen Arbeit in diesem Jahr bei den Tests war ich nach diesem guten Resultat noch viel glücklicher. Die Situation ist nun klarer. Es war aber ein seltsames Rennen. Das gesamte Wochenende war nass. Daher weiß ich im Moment nicht, wie hoch unser Potenzial im Trockenen ist. Aber ich glaube sehr an Suzuki und unsere Verbesserungen. Wir haben in diesem Jahr gut gearbeitet. Ich freue mich schon sehr auf 2018, denn dafür haben wir viel Einsatz gezeigt», versichert Iannone.

2015 war Iannone auf Phillip Island Teil eines spektakulären Fights um den Sieg. Der Italiener besiegte damals auf der Ducati Valentino Rossi im Kampf um Platz 3 nach seinem aufsehenerregenden Zusammenstoß mit einer Möwe. «Das ist eine gute Erinnerung für mich. Im letzten Jahr war ich nicht hier, weil ich mir eine Rückenverletzung zugezogen hatte. Aber 2015 zeigten Marc, Jorge, Vale und ich ein unglaubliches Rennen. Ich tötete die Möwe. Diese Situation ist unvergesslich», lachte Iannone. «Doch das ist nun Vergangenheit, ich bin nun ganz in der Gegenwart. Ich will das Beste aus meiner Suzuki herausholen und sehr bald an der Spitze kämpfen. Dafür werde ich alles geben – auch während dieses Wochenendes.»

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