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Tom Lüthi (Honda/23.): «Bei uns fehlt der Speed»

Von Günther Wiesinger
Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi in Misano

Tom Lüthi, 2017 Moto2-Sieger in Misano, beklagte sich am Freitag nach Platz 23 über die veränderten Streckenbedingungen gegenüber dem privaten Test vom 19. August.

Tom Lüthi steuerte seine Marc VDS-Honda im ersten Training in Misano auf Platz 22, er verlor 2,193 sec auf die Bestzeit von Andrea Dovizioso. Im FP2 am schwülen Nachmittag (mit drohenden Regenwolken) fiel der 32-jährige Schweizer an die 23. Stelle zurück, er liegt in der Freitag-Gesamtwertung 2,080 sec hinter der Bestzeit von Andrea Dovizioso (Ducati).

«Die Strecke war in einem ganz anderen Zustand als beim Test am 19. August. Ich dachte, wir können das Set-up vom Test heute verbessern, denn damals sah alles recht positiv aus», schilderte Tom. «Aber am Vormittag war ich deutlich langsamer als beim Test. Und ich hatte Mühe mit dem Grip. Im FP2 habe ich versucht, mit den weichen Reifen längere Distanz zu fahren. Aber das hat überhaupt nicht funktioniert. Also mussten wir den Plan für das FP2 komplett ändern. Am Ende habe ich nicht genug Speed gefunden.»

«Aber ich habe auch darauf verzichtet, am Schluss noch einmal einen neuen weichen Hinterreifen reinzustecken. Wir haben uns lieber um die Renndistanz gekümmert. Denn für das FP3 am Samstagfrüh wurde Regen angekündigt. Und wenn der eintritt, haben wir nicht mehr viel Zeit für trockene Tests für die Rennabstimmung. Deshalb ist es gut, dass ich heute im FP2 Erfahrungen mit dem Medium-Reifen gesammelt habe.»

Das Freitag-Fazit von Lüthi: «Es fehlt bei uns jedenfalls der Speed.»

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