MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marc Márquez wünscht sich Alex als Teamkollegen

Von Günther Wiesinger
Marc Márquez

Marc Márquez

Weltmeister Marc Márquez macht kein Geheimnis daraus, dass er am liebsten Bruder Alex als Teamkollegen bei Repsol-Honda sehen würde.

Weltmeister Marc Márquez will sich nicht zur Frage äußern, wer von den aktuellen Kandidaten ihm am liebsten wäre für die Position des Teamnkolegen bei Repsol-Honda für die Saison 2020. «Es liegt nicht in meiner Hand», erklärte der achtfache Weltmeister. «Ich will diese Frage nicht beantworten, denn jeder kann sich vorstellen, was mir persönlich am liebsten wäre. Ich werde niemals etwas erzwingen, das ist klar. Honda wird die Entscheidung treffen. Sie müssen überlegen, welche Strategie sie bevorzugen. Nimmt man einen Fahrer mit viel Erfahrung? Oder gibt man einem jungen Fahrer eine Gelegenheit, aus der Moto2 zum Beispiel. Aber wirklich, ich will da keine Antwort darauf geben.»

«Für mich ist es bereits eine Ehre, dass auf der Kandidatenliste mein Bruder Alex aufscheint. Es ist ein Vergnügen, dass der neue Moto2-Weltmeister zur Debatte steht.»

Aber die Honda RC213V ist ein kompliziertes, kritisches Motorrad. Ist sie das ideale Fahrzeug für einen MotoGP-Rookie? Und ist Repsol-Honda die richtige Heimat für einen MotoGP-Anfänger? Könnte Alex damit anständige Resultate erzielen?

Márquez: «Alex ist bereit, ein MotoGP-Bike zu fahren. Welches Fabrikat, das kann ich nicht beurteilen. Er ist ein Fahrer, der Zeit für seine Schritte braucht. In der Moto2 hatte er anfangs Mühe. Aber er war von Anfang an in manchen Trainings und Rennen richtig schnell. 2020 war das erste Jahr, in dem alles zusammenpasste, er hatte bei Marc VDS die passenden Techniker und viele Details. Alex fährt gut. Er hat vier Moto2-Jahre hinter sich. Das genügt, meiner Meinung nach. Jetzt schaut er sich nach einem guten MotoGP-Platz um. Natürlich ist die Honda ein schwieriges Motorrad. Aber Honda ist Honda. Und wenn du ein guter Fahrer werden willst, musst du dich solchen Herausforderungen stellen. Außerdem hat die Honda mit mir in diesem Jahr elf Siege errungen und 17 Podestplätze. Das Bike kann also nicht so übel sein.»

MotoGP-Ergebnis, Valencia, FP1 und FP2:

1. Quartararo, Yamaha, 1:30,735 min
2. Viñales, Yamaha, + 0,148 sec
3. Márquez, Honda, + 0,239
4. Miller, Ducati, + 0,265
5. Morbidelli, Yamaha, + 0,464
6. Rins, Suzuki, + 0,495
7. Mir, Suzuki, + 0,545
8. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,570
9. Dovizioso, Ducati, + 0,616
10. Zarco, Honda, + 0,634
11. Crutchlow, Honda, + 0,698
12. Petrucci, Ducati, + 0,720
13. Pirro, Ducati, + 1,030
14. Rossi, Yamaha, + 1,040
15. Bagnaia, Ducati + 1,133
16. Lorenzo, Honda, + 1,145
17. Pol Espargaró, KTM, + 1,170
18. Rabat, Ducati, + 1,424
19. Abraham, Ducati, + 1,543
20. Kallio, KTM, + 1,732
21. Iannone, Aprilia, + 1,833
22. Syahrin, KTM + 2,152
23. Lecuona, KTM + 2,379

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