MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Fabio Quartararo (2.): «Erste Reihe ist großartig»

Von Johannes Orasche
Polesitter Jorge Martin (links) mit Fabio Quartararo

Polesitter Jorge Martin (links) mit Fabio Quartararo

MotoGP-WM-Leader Fabio Quartararo musste sich im Qualifying von Spielberg in einem dramatischen Fight Jorge Martin geschlagen geben und nahm die Niederlage danach sportlich.

WM-Spitzenreiter Fabio Quartararo hatte am Samstag in Spielberg im Kampf um die MotoGP-Pole gegen den entfesselten Jorge Martin (Pramac Ducati) um nur 34 Tausendstelsekunden das Nachsehen. Martin schaffte im Schlepptau seines Teamkollegen Johann Zarco im allerletzten Versuch nach Ablauf der Zeit die Pole, obwohl er 30 Minuten zuvor noch durch das nervige Q1 musste, weil er in der Früh in FP3 gestürzt war.

Pecco Bagnaia (Ducati) wies bereits einen Rückstand von 0,4 Sekunden auf Martin und Quartararo auf. Schon auf der Auslaufrunde beglückwünschten sich die beiden Protagonisten mit freundschaftlichen Gesten wie Klapsen auf Schuler und Helm. «Es war großartig, unter 1:23 min zu fahren. Als ich die 1:22,6 gefahren hatte, wusste ich dass es gut war», erklärte der Yamaha-Werksfahrer Quartararo in der offiziellen Dorna-Pressekonferenz.

Für Quartararo war es die zehnte Front-Row in der laufenden Saison 2021. «In den Sektoren 3 und 4 fühle ich mich gut, in den Abschnitten 1 und 2 haben wir Probleme. Die Front-Row ist hier großartig für uns», gesteht der Franzose.

«Wir haben etwas gefunden am Motorrad und haben dann in FP4 auch gezeigt, dass wir mit einem alten Hinterreifen eine gute Pace haben. Wir hatten da auch keinen starken Abfall, was das Haftungsniveau betrifft. Klar ist das Rennen dann etwas anderes.»

«Beim zweiten Versuch im Q2 hatte ich dann einige Fahrer hinter mir. Wenn ich die Jungs hinter mir habe, mache ich normalerweise immer mein Ding. Diesmal wusste ich aber, ich brauche etwas. Es geht um einen kleinen Windschatten, daher bin ich es locker gefahren.»

Zu Polesitter Jorge Martin sagt Quartararo: «Auch Platz 5, 6 oder 7 kann für ihn als Rookie sehr gut sein. Aber im Kopf will natürlich jeder Fahrer um den Sieg fahren.»

MotoGP-Ergebnis, Spielberg, Q2 (14. August):

1. Martin, Ducati, 1:22,643 min
2. Quartararo, Yamaha, 1:22,677 min, + 0,034 sec
3. Bagnaia, Ducati, 1:23,063, + 0,420
4. Zarco, Ducati, 1:23,120, + 0,477
5. Marc Márquez, Honda, 1:23,227, + 0,584
6. Miller, Ducati, 1:23,320, + 0,677
7. Mir, Suzuki, 1:23,378, + 0,735
8. Aleix Espargaró, Aprilia, 1:23,423, + 0,780
9. Oliveira, KTM, 1:23,499, + 0,856
10. Binder, KTM, 1:23,568, + 0,925
11. Pol Espargaró, Honda, 1:23,738, + 1,095
12. Nakagami, Honda, 1:23,990, + 1,347

Die weitere Startaufstellung:
13. Rins, Suzuki, 1:23,470
14. Alex Márquez, Honda, 1:23,535
15. Bastianini, Ducati, 1:23,790
16. Lecuona, KTM, 1:23,825
17. Marini, Ducati, 1:23,834
18. Rossi, Yamaha, 1:23,939
19. Petrucci, KTM, 1:24,405
20. Crutchlow, Yamaha, 1:24,509

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