MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Stoner zu Valentino Rossi: «Ich könnte es nicht»

Von Nora Lantschner
2012 traten Valentino Rossi und Casey Stoner zuletzt gegeneinander an

2012 traten Valentino Rossi und Casey Stoner zuletzt gegeneinander an

Casey Stoner (36) zog sich nach der Saison 2012 aus der MotoGP-WM zurück, einer seiner großen Rivalen wird seine Karriere in zehn Tagen beenden: Der neunfache Weltmeister Valentino Rossi (42).

Wie die Zeit vergeht: Im kommenden Jahr wird es schon zehn Jahre her sein, dass der zweifache Weltmeister Casey Stoner seinen Rücktritt erklärte. Valentino Rossi dagegen mischte noch deutlich länger mit und wird nun im Alter von 42 Jahren noch zwei weitere Male in der Startaufstellung stehen.

Die Erfolgserlebnisse waren für den «Dottore» aber vor allem in seiner letzten Saison dünn gesät: WM-Rang 21 und ein achter Rang als Saisonbestleistung (im Flag-to-Flag-Rennen von Spielberg) stehen nach 16 von 18 Grand Prix zu Buche. Rossis letzter von 115 GP-Siegen datiert auf den 25. Juni 2017 in Assen.

«Jedem das Seine. Wenn Valentino das Rennfahren noch immer liebt, gibt es keinen Grund, es nicht zu tun. Ich könnte es nicht», sagte Stoner in Portimão ganz klar. «Für mich ging es beim Rennfahren ums Gewinnen. Ich akzeptiere die Tatsache, dass ich manchmal nicht gewinnen konnte, noch immer nicht. Ich stand am Morgen auf, um zu gewinnen. Ich hätte wirklich Schwierigkeiten, nicht konkurrenzfähig zu sein und mitzufahren.»

«Und ich vermisste Valentino an der Spitze», schob der zweifache MotoGP-Weltmeister und 45-fache GP-Sieger nach. «In den vergangenen zwei, drei Jahren hätte ich in gerne gesehen, wie er es sich mit den Jungs ausmacht. Ich glaube, das Racing hätte unglaublich sein können.»

Stoner zollte Rossi rückblickend Respekt: «Wir hatten einige großartige Kämpfe und eine fantastische Rivalität. Manche Dinge entwickelten sich in meine Richtung, andere nicht. Es gab aber eine fantastische Sache daran, dass ich gegen ihn fahren konnte: Ich konnte von ihm lernen – auf oder neben der Strecke. Er war immer sehr schlau und sehr clever, ich konnte eine Menge von ihm lernen. Und ich glaube, die Errungenschaften meiner Karriere gewannen an Wert, weil ich gegen ihn fuhr», betonte der Australier.

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