MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Jorge Lorenzo mit zwei Problemen

Von Matthias Dubach
Jorge Lorenzo: Pech in Assen

Jorge Lorenzo: Pech in Assen

Beim Sachsenring-GP muss der WM-Leader angeschlagen antreten. Ausserdem muss bei Yamaha eine Taktik her, wie man mit den verbleibenden Motoren über die Runden kommen kann.

Zur Pressekonferenz am Vortag des ersten MotoGP-Trainings auf dem Sachsenring erschien WM-Leader Jorge Lorenzo mit Krücken. Seine Knöchelverletzung, die er sich beim Rammstoss von Alvaro Bautista in Assen zuzog, bereitet ihm Sorgen. «Der Schmerz ist erst ein paar Stunden nach dem Sturz gekommen», erzählte der Spanier aus dem Yamaha-Werksteam. «Ich habe mich in Barcelona untersuchen lassen. Gebrochen ist nichts, aber ich kann nicht auftreten. Wenigstens sollte ich das Motorrad fahren können, denn wir müssen ja nicht laufen.»

Lorenzo hat von 2009 bis 2011 drei zweite Plätze beim Deutschland-GP eingefahren, auf einen MotoGP-Sieg in Sachsen wartet er noch. «Ich mag die Strecke. Die vielen Kurven, die man in Schräglage absolviert, sollten der Yamaha liegen.» Obwohl der Nuller von Assen nun wegen der Verletzung Auswirkungen auf den nächsten Auftritt hat, will sich der Spanier nicht ins Bockshorn jagen lassen. «Assen war ein mieses Rennen. Alvaro war einfach zu aggressiv. Aber ich will diesen Zwischenfall vergessen, wir wollen positiv denken, noch motivierter arbeiten und alles geben.»

Durch den Verlust eines fast neuen Motors hat der Bautista-Abschuss aber womöglich weitere Konsequenzen im Laufe der Saison. «Wir müssen den Verlust dieses Motors irgendwie wettmachen. Es wird schwierig, bis Ende Saison mit den verbleibenden Motoren durchzukommen», ist sich Lorenzo sicher. «Wir müssen intern besprechen, wie wir das anstellen wollen. Ich hoffe, dass ich nicht auf einzelne Trainings verzichten muss, um Motoren zu sparen. Vielleicht ist die Reduzierung der Drehzahl im Training eine Möglichkeit», überlegte der Yamaha-Star.

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