SBK: BMW verhandelt mit MotoGP-Fahrern

Speed Master: Rolfo ersetzt Pasini

Von Oliver Feldtweg
Zurück im GP-Sport: Roberto Rolfo

Zurück im GP-Sport: Roberto Rolfo

Seit Juli stand der erfolglose MotoGP-Pilot Mattia Pasini bei seinem Speed Master Team am Pranger. Jetzt wird er ausgebootet.

Das italienische Speed Master Team ersetzt für die letzten vier MotoGP-Rennen den glücklosen Mattia Pasini durch den 32jährigen Haudegen Roberto Rolfo, der bis zum Misano-GP im französisch-schweizerischen Technomag-CIP-Team auf einer Suter MMX2 die Moto2-WM bestritt, aber keinen einzigen Punkt einheimste. Er wurde dann durch Tomoyoshi Koyama ersetzt.

Rolfo hat Erfahrung mit grossvolumigen Rennmaschinen, er hat bereits die Superbike-WM und die MotoGP-WM bestritten.

Seine grössten Erfolge feierte «Roby» Rolfo aber in der mittleren GP-Hubraumklasse: Er gewann zwei 250-ccm-GP und einen Moto2-GP, das war 2010 in Sepang/Malaysia. Er war 2002 Vizeweltmeister in der 250-ccm-Klasse und 2003 immerhin WM-Dritter.

Rolfo wird nicht viel schneller sein als Pasini, aber das finanziell angeschlagene Speed Master Team, das mit Claiming-Rule-Maschinen von Aprilia fährt und von Andrea Iannones Vater Regalini geleitet wird, gilt seit Wochen als finanziell angeschlagen. Mehrmals war über einen vorzeitigen Rückzug aus der WM diskutiert worden.

Schon im Juli hatte das gegnerische Team Forward Racing überlegt, Pasinis Motorräder für Colin Edwards zu übernehmen und gegen die Suter-BMW auszutauschen.

«Es ist grossartig, in Motegi, Sepang, Phillip Island und Valencia wieder ein Motorrad mit so viel Power fahren zu dürfen», strahlte Rolfo. «Da sind einige meiner Lieblingspisten dabei. Ich will unbedingt gute Resultate herausfahren.»

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