Formel 1: McLaren bekommt neuen Namen

Bradl wird interessant

Von Günther Wiesinger
Stefan Bradl

Stefan Bradl

Ducati interessiert sich bereits für Stefan Bradls Dienste ab 2014. Aber der LCR-Honda-Pilot nimmt die ferne Zukunft gelassen, er hat verschiedene Optionen.

Es ist inzwischen ein offenes Geheimnis, dass Audi und Ducati ein starkes Interesse an Stefan Bradl haben. Der Zahlinger ist ein Kandidat für das Werksteam 2014, denn Nicky Hayden und Andrea Dovizioso haben für die nächste Saison nur Ein-Jahres-Verträge erhalten. 

«Wir sind an allen Piloten interessiert, die schnell sind», hatte Ducati-Teammanager Alessandro Cicognani gegenüber SPEEDWEEK bereits Ende Juni in Assen verlautbart. Ducati-Chef Gabriele del Torchio hat erstmals in Laguna Seca sein Interesse an Bradl kundgetan und es in Misano neuerlich bestätigt. Inzwischen ist diese Neuigkeit auch zu motosprint-Reporter Enrico Borghi durchgesickert, der Stefan Bradl am Freitag in Sepang diesbezüglich zur Rede stellte. 

«Ich habe ihm das Gleiche gesagt wie ich SPEEDWEEK schon im Sommer gesagt habe», erklärte Bradl. «Und zwar, dass ich diese Gerüchte auch gehört habe, aber bisher ist noch niemand von Ducati direkt an mich herangetreten. Die Kontakte beschränkten sich bisher auf mein Umfeld. Mir ist nur aufgefallen, dass mich Cicognani seit Indianapolis ausgesprochen freundlich grüsst, als wären wir die besten Bekannten.»

Bradl will sich für 2014 ohnedies nicht festnageln lassen. «Für 2013 bin ich an LCR-Honda gebunden. HRC hat mir inzwischen einen Vorschlag für 2014 gemacht. Ich bin bei Honda gut aufgehoben. Für 2013 ist alles unter Dach und Fach, 2014 ist noch nicht relevant. Am liebsten würde ich mir für 2015 einen Platz im Honda-Werksteam sichern. Aber ich höre mir natürlich alle Angebote an.»

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