MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Henry Jacobi (Kawasaki/2.): Nur von Prado besiegt

Von Johannes Orasche
Kawasaki-Ass Henry Jacobi

Kawasaki-Ass Henry Jacobi

Der deutsche Kawasaki-Fahrer Henry Jacobi zeigte am Samstag in Uddevalla eine astreine Leistung und sicherte sich den zweiten Startplatz für das drittletzte Kräftemessen der MX2-Saison 2019.

Henry Jacobi fuhr wie in Imola auch am Quali-Tag für den schwedischen Grand Prix in Uddevalla am Samstag ein starkes Rennen und kam hinter Fast-Weltmeister Jorge Prado (Red Bull KTM) als Zweiter an. Der Deutsche aus dem Team F&H-Kawasaki fuhr zunächst auf Rang 3 hinter seinem schottischen Kawa-Teamkollegen Adam Sterry, der den Holeshot gewonnen hatte.

Im Laufe des Rennens kam Jacobi an Sterry vorbei und konnte in der zweiten Rennhälfte auch die Attacken von HRC-Honda-Werksfahrer Calvin Vlaanderen abwehren. Das Ziel sah der 22-Jährige aus Bad Sulza mit knapp zehn Sekunden Rückstand auf Prado und das, obwohl er nur als Elfter des Zeittrainings an das Startgatter gerollt war. Überhaupt war es ein starker Kawasaki-MX2-Tag mit Jacobi, Sterry und Darian Sanayei (Bike-it DRT Kawasaki) auf den Rängen 2 bis 4.

«Mein Startplatz war alles andere als großartig nach dem elften Rang im Zeittraining», erklärte Jacobi. «Aber ich habe einen großartigen Start erwischt und das hat mein Rennen sehr viel einfacher gemacht. Die Piste war wirklich sehr schwierig, aber ich hatte einen schönen Kampf mit Adam [Sterry] und Vlaanderen. Ich bin dann nach einem soliden Rennen als Zweiter angekommen und ich bin zuversichtlich für den Sonntag.»

Jago Geerts (Kemea Yamaha) und Tom Vialle (Red Bull KTM) landeten am Samstag in Uddevalla auf den Plätzen 8 und 7. Diese beiden Fahrer sind Jacobis Gegner im Kampf um den dritten WM-Rang. Jacobi hat vor den beiden Wertungsläufen am Sonntag als WM-Vierter 25 Punkte Rückstand auf Geerts. Mit Uddevalla sind in der Saison 2019 noch drei Grand Prix zu fahren.

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