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Die WM-Pläne von Suzuki mit Supertalent Brian Hsu

Von Ivo Schützbach
Brian Hsu (81) fuhr beim WM-Debüt gleich vorne mit

Brian Hsu (81) fuhr beim WM-Debüt gleich vorne mit

Suzuki Europa hat mit Brian Hsu einen Fünf-Jahres-Vertrag bis inklusive 2019. Suzuki-Manager Thomas Hannecke verrät, wie er sich den Motocross-WM-Einstieg des 17-Jährigen vorstellt.

Am 23. August absolvierte Brian Hsu im italienischen Mantua sein Debüt in der MX2-Weltmeisterschaft, mit Rang 8 im ersten Rennen verblüffte der gebürtige Freiburger Fans wie Experten. Kein Wunder: Hsu war damit sogar besser als der heutige Superstar Ken Roczen bei seinem WM-Debüt, der Thüringer wurde damals Neunter.

Hsu wird die beiden letzten Grands Prix des Jahres in Mexiko und den USA bestreiten, 2016 werden wir den Youngster aller Voraussicht nach Fulltime in der MX2-Weltmeisterschaft sehen.

Mit der Einschränkung, dass er den Auftakt in Übersee möglicherweise verpasst. «Das hängt mit seiner Schule zusammen, wir müssen gucken, wie wir das unter einen Hut bringen», erklärte Suzuki-Manager Thomas Hannecke gegenüber SPEEDWEEK.com. «Brian hat vor dieser Saison einen Fünf-Jahres-Vertrag mit uns unterschrieben.»

Der 17-Jährige wohnt mit seinen Eltern 80 Kilometer südöstlich von Mailand in Cremona, der Stadt der Geigenbauer. Dort geht Brian in die Schule und folgt damit so bekannten Stadtsöhnen wie Stradivari, Amati und Guarneri. Auch er will Geigenbauer werden.

«Wenn er Vollzeit in die Schule geht, kann er nicht die komplette WM fahren», weiß Hannecke. «Brian ist 17, eine Ausbildung ist wichtig. Wir müssen uns unterhalten, wie sich das mit der Schule genau verhält. Nicht, dass es drei Jahre lang etwas vergeblich gemacht hat. Wenn er Weltmeisterschaft fährt, muss er den Kopf frei haben.»

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