MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Loket-Sieger Dylan Ferrandis: «Keine Zeit zum Feiern»

Von Kay Hettich
Ein wenig gefeiert wurde im Kawasaki-Team von Dylan Ferrandis wohl doch

Ein wenig gefeiert wurde im Kawasaki-Team von Dylan Ferrandis wohl doch

Mit zwei Laufsiegen durch Kawasaki-Pilot Dylan Ferrandis ging KTM erstmals in dieser Saison leer aus.

Der Loket-GP machte es offensichtlich: Nicht KTM dominiert die Motocross-WM MX2, sondern Jeffrey Herlings. Weil der Niederländer in Tschechien nicht am Start war und sein Red Bull KTM-Teamkollege Pauls Jonass im ersten Lauf schwer stürzte, reichte es für den besten KTM-Piloten Brian Bogers nur zu Platz 6 der Tageswertung.

An der Spitze gab Kawasaki-Ass Dylan Ferrandis den Takt vor. Der Franzose glänzte bei schwierigen Bedingungen mit einem famosen Speed und blieb vor allem fehlerfrei – anders als seine Gegner Jonass und Max Anstie (Husqvarna). «Im ersten Lauf war ich Zweiter hinter Jonass, doch dann stürzte er. Danach konnte ich eine Lücke zu meinen Verfolgern herausfahren und gewinnen. Ich versuchte dabei etwas Kraft für den zweiten Lauf aufzusparen – und das war echt notwendig», schildert Doppelsieger Ferrandis.

«Mein Start ins zweite Rennen war nicht so gut und ich musste mich durchs Feld kämpfen. Es waren nette Positionskämpfe dabei, die durch den Regen nicht leichter wurden», erzählt der Kawasaki-Pilot weiter. «Gegen Ende des Rennens machte Anstie sehr viel Druck und er versuchte, mich zu überholen, stürzte aber dabei. Das ist Racing! Für uns war es natürlich ein tolles Wochenende mit zwei Siegen, alle im Team sind happy. Es ist ein schöner Lohn für all die harte Arbeit. Aber wir haben keine Zeit zum Feiern, bereits am kommenden Wochenende steht uns mit Lommel das schwierigste Rennen der Saison bevor.»

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