MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Max Nagl: «Das war ein furchtbarer Tag für uns!»

Von Thoralf Abgarjan
Max Nagl (Honda) hatte am Samstag das Qualifikationsrennen gewonnen und die Pole Position inne. Trotz der tiefen, ausgefahrenen Spuren fühlte er sich wohl und war optimistisch. Beide Rennen endeten aber im Fiasko!

Für Max Nagl war in Sevlievo Schadensbegrenzung angesagt. Insgesamt viermal verhakte sich sein Motorrad mit den Arbeitswerkzeugen seiner Konkurrenten. Mehrfach wurde er am Sonntag unverschuldet in Stürze verwickelt und blieb hängen. Nach dem Rennen berichtete Max Nagl über sein Pech: «Der Samstag lief perfekt und ich hatte auch den ganzen Tag ein gutes Gefühl. Auch die tiefen Spuren mochte ich. So war ich für heute gut aufgelegt. Obwohl ich im ersten Lauf keinen besonders guten Start hatte, war ich zunächst auf Rang 5. Aber noch in der ersten Runde stürzte Steven Frossard genau vor mir in einer tiefen Spurrille und ich konnte nicht ausweichen. Unsere beiden Motorräder verhakten sich ineinander. Ein weiterer Fahrer ist dann noch von hinten aufgefahren und war ebenfalls eingeklemmt. Später hat sich das Motorrad erneut bei einem anderen Crash verhakt. Danach bin ich aber trotzdem gut in Fahrt gekommen, konnte viele Fahrer überholen und bin bis auf Rang 10 vorgefahren.» 

Im 2. Rennen lief es dann nicht viel besser, Max Nagl erzählt über die Fortsetzung des Debakels: «Im zweiten Rennen hatte ich einen besseren Start und war auf Rang 3. In der ersten Kurve nach der Ziellinie war eine tiefe Spurrinne und diesmal stürzte Shaun Simpson genau vor mir und wieder hatte ich keine Chance, auszuweichen. Erneut verhakten wir uns und ich war fast am Ende des Feldes. In der letzten Runde kam mir ein anderer Fahrer an der zweiten Abfahrt in die Quere und wieder verkeilten sich unsere Bikes. Ich bin froh, dass ich verletzungsfrei geblieben bin. Es ist mir noch nie passiert, dass ich mich in 2 Rennen viermal mit jemanden verhakt habe! Aber ich konnte absolut nichts dagegen tun, nur warten, bis die Bikes wieder voneinander getrennt waren. Das war ein furchtbarer Tag für uns! Es gibt nicht viel, was wir hätten anders machen können, denn es hat weder mit mir, noch mit dem Motorrad etwas zu tun. Es war einfach nur Pech,» meinte der Oberbayer enttäuscht.

Nagl und Simpson im Video:

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