MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Aichwald-Dominator Tim Gajser: «Hatte keine Sorgen»

Von Frank Quatember
Der Slowene Tim Gajser fährt mit erst 18 Jahren bereits auf allerhöchstem Niveau

Der Slowene Tim Gajser fährt mit erst 18 Jahren bereits auf allerhöchstem Niveau

Jungstar Tim Gajser machte beim ADAC MX Masters in Aichwald kurzen Prozess mit der Konkurrenz. Mit einer 450er Honda gelingt dem Slowenen der erste Holeshot seit dem Markenwechsel Ende 2013.

Geradezu ehrfürchtig bestaunten die Fans im Aichwälder Fahrerlager den gewaltigen Camper der Gajser-Familie und das mitgebrachte Trainingsmotorrad, eine 450er Honda. Denn auch ohne sein 250er Bike aus der Motocross-WM MX2 war Gaststarter #Tim Gajser auf der herrlichen Oldschool-Strecke des MSC Aichwald nicht zu bezwingen, selbst der starke holländische Masters-Tabellenführer Glenn Coldenhoff hatte mit seiner 450er Werks-Suzuki im Duell Mann gegen Mann keine Chance.

Demensprechend positiv fiel auch das Statement des erst 18-jährigen Slowenen aus. «Im ersten Lauf war mein Start fantastisch, der erste Holeshot, seit ich Honda fahren», freute sich Gajser. «Ich habe dann ein paar gute Spuren gefunden und bin auf Sicherheit gefahren. Ich wusste in den ersten Runden, dass Heidecke hinter mir war, aber ich hab mir keine Sorgen gemacht.»

Der zweite Lauf bot ein völlig anderes Bild, Gajser versemmelte den Start und die Fans kamen in den Genuß einer sehenswerten Aufholjagd. Nach fünf Runden hatte der MX2-Star seinen Fehler am Gatter korrigiert und übernahm die Spitze. «Am Start habe ich viel Zeit verloren, ich kam nur auf Rang 15 in die erste Kurve», berichtet Gajser. «Aber das war gut, ich musste einiges riskieren, um schnell nach vorn zu fahren. Das war natürlich das, was die Zuschauer sehen wollten.»

Vom Süden Deutschlands aus startete der Gajser-Clan in Richtung Schweden zum nächsten GP. Hhier möchte Tim nach zwei Siegen in Folge nachlegen. «Ich freue mich auf die Rennen in Uddevalla. Im Moment läuft es prima bei mir, das Podium will ich auf jeden Fall erreichen», grinst der Teenager.

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