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Chaz Davies (Ducati): «Der Teamkollege ist mir egal»

Von Kay Hettich
Chaz Davies kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten

Chaz Davies kümmert sich um seine eigenen Angelegenheiten

Beim Superbike-Test in Aragón teilte sich Chaz Davies erstmals die Box mit Ducati-Neuzugang Marco Melandri. Der Waliser zieht sein eigenes Ding durch.

Mit Marco Melandri kommt eine schillernde Persönlichkeit ins Aruba.it Ducati-Werksteam. Der 34-jährige Italiener ersetzt seinen Landsmann Davide Giugliano, der nach drei Jahren bei Ducati wahrscheinlich in die BSB abwandern wird.

Die Konstante im Team ist Chaz Davies, mit elf Laufsiegen der erfolgreichste Pilot der Superbike-WM 2016. Wer an seiner Seite im Team fährt, kümmert den WM-Dritten wenig. «Ich konzentriere mich nur auf meine Box und meine Angelegenheiten. Deshalb ist es mir auch egal, wer mein Teamkollege ist», erklärte Davies im Gespräch mit crash.net. «Davide und Marco sind ganz unterschiedliche Charaktere, aber beide sind sehr schnell, wobei Marco das schon bewiesen hat und konstanter ist.»

«Ich muss aber zugeben, Davide war der wohl schnellste Teamkollege, den ich jemals hatte. Es ist wirklich schade, dass er nicht gleichmäßiger sein konnte», ergänzte der 29-Jährige. «Marco ist erfahrener und am Ende des Tages ist er der 'Marco Melandri'. Was er dem Team hinsichtlich Weiterentwicklung bringen kann, kann nur von Vorteil sein.»

Davies und Melandri teilten sich bereits 2013 bei BMW die Box. Ihre Wege trennten sich, als BMW das Werksteam am Ende der Saison auflöste. «Als ich sein Teamkollege war, gab es eine andere Dynamik», sagte Davies weiter. «Damals kam ich neu ins Team. Jetzt kommt er ins Team, für das ich bereits Siege eingefahren habe. Bei Ducati gibt es aber keine Nummer 1 und Numer 2. Jeder Fahrer erhält angemessene Aufmerksamkeit

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