Superbike: Was BMW laut Toprak lernen muss

Anthony West (8.): «Diese Kawasaki ist ein Tier!»

Von Kay Hettich
Anthony West absolvierte in Portimao das erste Rennwochenende mit Puccetti Kawasaki

Anthony West absolvierte in Portimao das erste Rennwochenende mit Puccetti Kawasaki

Sein erstes Meeting bei Puccetti Kawasaki als Ersatz für Randy Krummenacher hat Anthony West mit Bravour gemeistert. Der Australier holte in Portimão die Plätze 13 und 8.

Wie aus heiterem Himmel erhielt Anthony West die Nachricht, dass er die letzten vier Saisonrennen der Superbike-WM 2017 im Puccetti Kawasaki Team bestreiten kann. Und der Australier wurde seinen Ruf als Tausendsassa durchaus gerecht. Noch nie mit dem Team und der Puccetti Kawasaki unterwegs, steigerte sich der 36-Jährige kontinuierlich, ohne gravierende Fehler zu machen.

Von Startplatz 17 holte der Haudegen im ersten Rennen am Samstag als 13. auf Anhieb WM-Punkte. «Ich gebe zu, ich war nervös», grinste West. «Aber als die Lichter erloschen war ich cool und machte einen guten Start. Zuerst fühlte ich mich aber nicht sonderlich wohl auf dem Bike, erst in der zweiten Rennhälfte wurde es besser. Zum Schluß wurde ich von zwei Gegner überholt. Das ärgerte mich aber gleichzeitig war mir klar, dass ich noch zu wenig Erfahrung mit dem Bike hatte.»

Im zweiten Lauf war es vor allem wichtig, die Renndistanz zu überstehen. 15 Piloten schafften es nur ins Ziel, West als Achter. «Das ist fürs erste Wochenende definitiv ein großartiges Finish», jubelte der Australier. «Mit jeder Runde fühle ich mich besser und ich finde auch etwas neues heraus. Ich habe das Gefühl, dass wir uns noch weiter steigern können.»

Und wie gefällt die Kawasaki ZX-10RR im Superbike-Trimm? «Es ist stark ein Bike mit so viel Leistung zu fahren. Das geht ab wie ein Tier, das macht Laune», strahlte West. «Ich fahre immer mit einem Grinsen im Gesicht, weil die Power unglaublich ist.»

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