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James Toseland: «Heute fehlen die bekannten Stars»

Von Ivo Schützbach
Der zweifache Superbike-Weltmeister James Toseland

Der zweifache Superbike-Weltmeister James Toseland

​ Mit drei Titeln in Folge hat sich Superbike-Weltmeister Jonathan Rea unsterblich gemacht. Trotzdem nennt ihn James Toseland nicht in einem Atemzug mit Biaggi, Haga oder Fogarty.

Schon früh in der Saison 2017 zeichnete sich ab, dass Jonathan Rea seinen Titel verteidigen würde, als erster Fahrer in der Superbike-WM schaffte er das Tripple. Das hat selbst Carl Fogarty als vierfacher Champion nicht geschafft.

Für den 2011 zurückgetretenen James Toseland ist das Ende der Erfolgsserie seines Landsmanns nicht absehbar. «Auch wenn er nicht auf dem obersten Podest steht, ist er immer vorne dabei. Er ist schnell und konstant», zollte der heutige Profimusiker Respekt. «Ich bewundere seine Hingabe für den Job. Weil er weiß, wie man das Ziel immer im Fokus behält – und das sind Siege! Durch die Dominanz von Kawasaki könnte er weitere Rekorde aufstellen. Fogarty gewann vier Weltmeisterschaften, Johnny könnte fünf oder sechs holen.»

Der 37-jährige Toseland wurde 2004 und 2007 Superbike-Weltmeister, auf Ducati und Honda. «Ich hatte das Glück, gegen bekannte Namen wie Biaggi, Haga und Corser kämpfen zu können. Das waren Stars, die mich respektierten, weil ich sie geschlagen habe. Heute fehlen die bekannten Stars», bedauert der Engländer. «Als sie ihre Karrieren beendeten, war das ein großer Rückschlag für die Serie. Auch seit dem tragischen Verlust von Nicky Hayden hat die WM ein interessantes Profil verloren. Es ist auch nicht gut, dass nur Briten vorne kämpfen. Man braucht starke Piloten aus verschiedenen Nationen.»

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