MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Leon Camier (2./Honda): «Sind besser als erwartet»

Von Ivo Schützbach
Leon Camier (Red Bull Honda)

Leon Camier (Red Bull Honda)

Bei Honda wurde im Winter alles auf den Kopf gestellt, die Mühen zahlen sich aus: Leon Camier beendete die Superbike-Trainings auf Phillip Island am Freitag als Zweiter. So gut war das Red-Bull-Team seit 2016 nicht mehr.

Mit Chris Pike hat Honda Motor Europe einen neuen Verantwortlichen für die Superbike-WM, Kervin Bos ist neuer Teammanager, sein Vorgänger Ronald ten Kate wurde zum Teamprinzipal gemacht und will überwiegend die europäischen Rennen besuchen. Es gibt zusätzliche Hilfe für das Chassis und die Schwinge und mit Leon Camier und Jake Gagne zwei neue Fahrer. Außerdem wird die Umstellung auf die Magneti-Marelli-Elektronik vorbereitet – voraussichtlich für den Europa-Auftakt in Aragón.

Zur Freude bei Red Bull Honda glänzte Camier in den drei Sessions am Freitag als Zweitschnellster, nur Aprilia-Pilot Lorenzo Savadori war 0,315 sec besser.

«Ich bin selber überrascht», meinte Camier zu seiner Platzierung, als er sich mit SPEEDWEEK.com traf. «Das ist gut, ich bin glücklich. Während der Tests haben wir viel probiert. Ich wollte wissen was passiert, wenn wir die Umlenkung oder den Schwingendrehpunkt ändern, solche Sachen. Aber wir konnten null Nutzen daraus ziehen. Wir sind also zu unserer Grundabstimmung zurückgekehrt und haben nur noch die Federelemente und die Balance angepasst. Ein bisschen was geht noch, aber mehr oder weniger zeigen wir, was wir draufhaben. Ich glaube aber, das geht allen so. Was die Rennpace betrifft, scheint nur Jonathan Rea einen Vorteil zu haben. Wir sind nicht zu weit weg.»

«Die Rennen sind eine andere Geschichte», ist dem Engländer bewusst. «Es gibt um die zehn Piloten, die mit ihrer Pace alle vorne mitfahren können. Die sparen alle ihren Hinterreifen für die letzten Runden auf und schauen dann, was möglich ist. Das wird wie bei den Rennrädern, jeder hängt im Windschatten des anderen. Ich erinnere mich noch an letztes Jahr: Melandri war vorne und wollte wegfahren. Du denkst dir hier im Rennen die ganze Zeit, dass die Pace so langsam ist. Aber dann gehst du in Führung und auf einmal sieht die Welt anders aus. Die Taktik spielt hier in den Rennen eine wichtige Rolle.»

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