MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Marco Melandri (2./Ducati): «Egal, was passiert ist»

Von Kay Hettich
Marco Melandri gab die Antwort auf seine Kündigung auf der Strecke

Marco Melandri gab die Antwort auf seine Kündigung auf der Strecke

Als Zweiter am Freitag ist Marco Melandri erster Verfolger von Überflieger Jonathan Rea (Kawasaki). Er war nicht nur schnellster Ducati-Pilot, er war im dritten Training sogar schneller als der dreifache Weltmeister.

Seit drei Wochen weiß Marco Melandri, dass 2018 seine letzte Saison im Aruba Ducati-Werksteam sein wird – MotoGP-Pilot Alvaro Bautista erhielt den Vorzug. Am ersten Trainingstag der Superbike-WM nach der Sommerpause in Portimão gab der 36-Jährige mit der zweitbesten Zeit in 1:42,003 min die passende Antwort – an Motivation mangelt es ihm offensichtlich nicht.

Auf die Bestzeit von Jonathan Rea verlor Melandri zwar 0,186 sec, doch der Kawasaki-Pilot fuhr seine überragende Zeit von 1:41,817 min bereits im ersten Training, als die Strecke besser war, weil kühler. Der Ducati-Pilot wiederum war bei heißen Bedingungen 0,363 sec schneller als der Brite!

«Ich fühle mich sehr gut», versicherte Melandri SPEEDWEEK.com. «In meinem letzten Versuch fuhr ich nur eine gute Runde, danach passierten mir einige Fehler. Wir haben das Set-up vom Portimão-Test nur minimal geändert. Man hatte ja ein paar Kurven neu asphaltiert, dadurch wurde die Strecke etwas schneller. Die Bodenwellen sind nicht mehr so schlimm, das hilft mir.»

Hattest du vielleicht auch die Ereignisse der letzten Wochen im Hinterkopf und wolltest beweisen, dass du es noch drauf hast? «Das habe ich abgehakt, ich bin wer ich bin», winkt der WM-Fünfte ab. «Ich wusste schon immer: wenn das Motorrad funktioniert, bin ich schnell. Das habe ich in diesem Jahr schon bewiesen und kann es auch weiterhin. Sitze ich auf meinem Bike, bin ich ganz auf mich fokussiert. Dann interessiert es mich überhaupt nicht, was da draußen passiert oder passiert ist.»

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