Formel 1: Weltmeister im Gefängnis

Michael Rinaldi überzeugt: SBK 2023 wird noch besser

Von Kay Hettich
Michael Rinaldi

Michael Rinaldi

Seit 2019 ist die Superbike-WM umkämpft und spannend wie davor lange nicht mehr. Im kommenden werden wir eine weitere Steigerung sehen, davon ist Ducati-Werkspilot Michael Rinaldi überzeugt.

Kawasaki-Ass Jonathan Rea prägte und dominierte die Superbike-WM über viele Jahre, erst 2019 brachte ihn der aus der MotoGP kommende Álvaro Bautista mit der damals neuen Ducati V4R an den Rand einer Niederlage. Auch mit dessen Nachfolger Scott Redding musste Rea kämpfen, aber erst Yamaha-Star Toprak Razgatlioglu beendete 2021 die Titel-Serie des Nordiren. Und in diesem Jahr lieferten sich Bautista, Razgatlioglu und Rea an der Spitze unglaubliche Kämpfe um den Sieg. Am Ende triumphierte der Spanier.

Vorn mitmischen will auch Michael Rinaldi, der 2023 neben Bautista seine dritte Saison im Aruba.it Ducati-Werkteam fahren wird. Die abgelaufene Saison beendete er hinter den Top-3 als WM-Vierter. «Es war ein schwieriges Jahr, zwar besser als 2021, aber die Top-3 waren immer an der Spitze, während ich nur gelegentlich dort mitfahren konnte», zitiert GPOne den Italiener. «Fast alle Streckenrekorde wurden gebrochen und die vorn haben fast keinen Fehler gemacht. Ich habe mich zwar verbessert, aber die anderen drei eben noch mehr. Auf 2023 will ich mich so vorbereiten, dass ich immer mit ihnen mithalten kann.»

Minimalziel für Rinaldi wird sein, ‹best of the rest › zu werden, aber auch das könnte 2023 schwieriger werden. «Wir werden sicher noch mehr Fahrer in den Top-6 kämpfen sehen», glaubt der Ducati-Pilot auch im Hinblick starker Neulinge wie Danilo Petrucci oder Dominique Aegerter und Remy Gardner. «Ich denke wirklich, dass es eine sehr anspruchsvolle Saison werden wird. Das Niveau wird noch höher sein. Es wird besser als in diesem Jahr.»


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