MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Checa: Mit Alstare zufrieden

Von Kay Hettich
Carlos Checa (r) beim Jerez-Test

Carlos Checa (r) beim Jerez-Test

Weil Carlos Checa einen Vertrag mit dem Ducati-Werk geschlossen hat, musste er sich von seinem Weltmeisterteam von 2011 verabschieden.

Mit Althea Racing gewann Checa 2011 die Superbike-WM. Mit starken 15 Laufsiegen, sechs weiteren Podien sowie sechs Pole-Positions. Am Ende der Saison hatte er aussergewöhnliche 550 WM-Punkte gesammelt – 110 Punkte mehr als Vizeweltmeister Marco Melandri! Für Ducati ist der Spanier der Erfolgsgarant, seit 2010 ist er der bestplatzierte Ducati-Pilot in der Superbike-WM.

Doch 2013 wird alles neu: Mit der 1199 Panigale setzt Ducati in der Superbike-WM ein komplett neues Bike ein, ausserdem wird der Werkseinsatz zukünftig von Alstare umgesetzt, nicht mehr von Althea Racing. Für Checa kein Problem.

«Ich fühlte mich sofort sehr wohl mit dem Team und Francis Batta. Er ist ein Mann mit grosser Erfahrung. Sein Team ist konkurrenzfähig, und sie wissen, wie man gewinnt», vertraut der 40-Jährige bereits jetzt seinem neuen Team. «Die Rennabteilung ist komplett unabhängig und sehr gut vorbereitet. Im Kern ist meine Mannschaft mit Marco Lozej, Marco Frigerio dasselbe wie früher bei Althea. Ausserdem setzen wir weiter auf Öhlins-Dämpferelemente.»

Ob die Panigale siegfähig sein wird, steht für Checa nicht zur Debatte. Allenfalls der Zeitpunkt. «BMW brauchte vier Jahre, um den ersten Sieg einzufahren. Wir können nicht erwarten, dasselbe bereits im dritten Rennen zu schaffen. Die Geschichte der Panigale will erst noch geschrieben werden», gibt Checa zu bedenken.

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