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Phillip Island: Melandri kritisiert Streckenposten

Von Kay Hettich
Marco Melandri kümmert sich um Carlos Checa - die Streckenposten um seine BMW

Marco Melandri kümmert sich um Carlos Checa - die Streckenposten um seine BMW

Der BMW-Pilot wurde auf Phillip Island unfreiwillig Zeuge einer Bergung durch das Streckenpersonal.

Im ersten Lauf wurde Marco Melandri von Ducati-Ass Carlos Checa unsanft vom Motorrad geholt. Der Spanier war mit seinem Überholversuch zu spät dran und donnerte der Melandri-BMW ins Heck, beide Piloten stürzten. Doch während der Italiener keine Verletzungen erlitt, blieb Checa bewusstlos liegen.

«Ich fühlte den harten Schlag und ging zu Boden. Aber ich sorgte mich nicht so sehr um mich, sondern um Carlos», wird Melandri von GPXtra zitiert. «Er lag da regungslos am Streckenrand, seine Augen waren geöffnet, aber er atmete. Die Marshalls sind dann mit ihm umgegangen wie mit einem Stück Plastik. Sie haben ihn auf sehr ungewöhnliche Weise auf die Trage gelegt.»

Zumindest wurde die empfindliche Halswirbelsäule durch eine Manschette fixiert!

Melandri ist oft genug schwer gestürzt, um die Gefahren einer unprofessionellen Bergung zu erkennen. «Ich bin vertraut damit, was mit Knochen und Sehnen passieren kann», sagt der 30-Jährige und kritisiert die Arbeitsweise des australischen Streckenpersonals. «So wie bei Carlos darf das einfach nicht geschehen. Ich habe mich darüber aufgeregt, aber das machte die Situation auch nicht besser.»

Zum Glück hatte Carlos Checa nur eine Gehirnerschütterung erlitten und konnte das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen.

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