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Pata Honda: So wird man nicht Weltmeister

Von Ivo Schützbach
Aragón: Haslam vor Rea, Baz und Cluzel

Aragón: Haslam vor Rea, Baz und Cluzel

Mit einer Gewaltleistung hat sich Pata Honda aus der Krise gekämpft. Im MotorLand Aragón wurden Jonathan Rea und Leon Haslam unter Wert geschlagen.

In den Ergebnislisten finden wir lediglich den vierten Platz von Jonathan Rea im ersten Lauf der Superbike-WM in Aragón als beachtenswertes Resultat. Im zweiten Lauf hatte Nordire Bremsprobleme und wurde nur 15. Haslam hatte in beiden Rennen Bremsprobleme: zweimal Neunter. Trotzdem ist nicht von der Hand zu weisen, dass sich Pata Honda zu einem großen Stück aus der Krise gearbeitet hat (lesen Sie dazu diesen Artikel).

«Der vierte Platz von Jonathan war eigentlich der sechste – ohne die Ausfälle von Laverty und Sykes», erklärte der Technische Koordinator Pieter Breddels gegenüber SPEEDWEEK.com. «Im zweiten Lauf hätte Rea um eine ähnliche Position gekämpft, doch das Spiel des Bremshebels hat sich verstellt. Dafür haben wir uns bei Johnny entschuldigt.»

«Wenn wir unsere jetzige Situation mit vor zwei Wochen vergleichen, dann ist mehr positiv als negativ», unterstreicht der großgewachsene Niederländer. «In Assen werden wir noch stärker sein. Ich hoffe, dass wir dort wieder um Podestplätze kämpfen können. Verglichen mit Kawasaki und den nicht ganz so guten Aprilia-Fahrern war unser Speed nicht so schlecht. Die BMW-Fahrer Davies und Melandri stehen auf einem anderen Papier.»

«Natürlich sind wir nach solchen Ergebnissen für beide Fahrer enttäuscht. Wir haben viel harte Arbeit vor uns. Bremsprobleme sollten nicht auftreten, aber sie passieren trotzdem – was soll ich sagen? Uns mangelt es nach wie vor an Konstanz, so werden wir nicht Weltmeister.»

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