MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Portimão, 2. Quali: Rea vorne, Neukirchner auf 15

Von Sharleena Wirsing
Honda-Pilot Jonathan Rea brannte im zweiten Qualifying in Portimão die schnellste Zeit in den portugiesischen Asphalt. Max Neukirchner schaffte mit dem 15. Platz den Sprung in die Superpole.

Bei 17 Grad Lufttemperatur und leicht bewölktem Himmel über dem «Autódromo Internacional do Algarve» bei Portimão starteten die Superbike-Piloten in das zweite Qualifying des Rennwochenendes in Portugal. BMW-Pilot Marco Melandri setzte sich in der Anfangsphase der Sitzung an der Spitze durch und unterbot mit 1:43,272 min die Bestzeit von Honda-Pilot Jonathan Rea aus dem ersten Qualifying.

Bald wurde Melandri von WM-Leader Sylvain Guintoli abgelöst, doch der Italiener konterte mit 1:42,933 min. Nach 15 Minuten führte Marco Melandri vor Sylvain Guintoli (F/Aprilia), Tom Sykes (GB/Kawasaki), Eugene Laverty (IRL/Aprilia) und Jonathan Rea (GB/Honda) die Zeitentabelle an. Währenddessen fand sich Ducati-Pilot Max Neukirchner mit 2,094 sec Rückstand auf dem 15. Rang wieder.

Aprilia-Pilot Eugene Laverty schob sich 25 Minuten vor Schluss auf den zweiten Rang und büßte dabei lediglich 0,105 sec auf die provisorische Bestzeit von Marco Melandri ein. Dahinter lauerte Kawasaki-Star Tom Sykes, der in Donington einen fulminanten Doppelsieg feierte.

Zehn Minuten vor dem Ende des zweiten Qualifyings lag noch immer Marco Melandri an der Spitze vor Laverty, Sykes, Guintoli und Rea. Kurz darauf verdrängte Vorjahressieger Eugene Laverty mit 1:42,738 min den 30-jährigen Italiener von Platz 1.

In der Schlussphase des Qualifyings setzte sich Honda-Pilot Jonathan Rea mit 1:42,645 min an die Spitze. Diese Zeit konnten die Gegner nicht mehr unterbieten. Somit fuhr Rea im zweiten Qualifying auf der  Berg- und Talbahn an der Algarve die Bestzeit. Hinter dem Briten folgten Eugene Laverty (IRL/Aprilia), der nur 0,093 sec auf Rea verlor, Sylvain Guintoli (F/Aprilia), Marco Melandri (I/BMW) und Tom Sykes (GB/Kawasaki).

Ex-Weltmeister Carlos Checa, der noch immer mit seiner Schulterverletzung zu kämpfen hat, landete auf Rang 12. Pata-Honda-Pilot Leon Haslam schaffte es bei seinem zweiten Comeback-Versuch auf den 13. Platz. Ducati-Pilot Max Neukirchner gelang auf der 4,5 Kilometer langen Strecke von Portimão Rang 15 und somit der Einzug in die Superpole-Sitzungen.

Nicht unter die Top-15 schafften es Vittorio Iannuzo, Alexander Lundh, Ivan Clementi und Frederico Sandi. Diese Piloten qualifizierten sich somit nicht für die Superpole am Samstagnachmittag.

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