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Max Biaggi: Rückkehr einer Superbike-Legende

Von Kay Hettich
Was SPEEDWEEK.com bereits vor knapp einer Woche als Sensation vermeldete, wurde nun auch offiziell bestätigt: Der zweifache Superbike-Weltmeister gibt ein Comeback als Wildcard-Pilot.

Mit der Bestätigung durch die offizielle Website der Superbike-WM werden auch die letzten Zweifler an dieser Sensations-Meldung überzeug: Max Biaggi, seit 2012 in Rennfahrer-Rente, wird in ziemlich genau in einer Woche zum ersten Training der Superbike-WM in Misano auf einer dritten Werks-Aprilia sitzen sowie auch Anfang August in Sepang.

Der mittlerweile 43-Jährige wird in die Teamstruktur wird Red Devils Aprilia integriert, finanziert wird sein Einsatz wie bereits berichtet im Wesentlichen vom 'Sepang Circuit', aber auch langjährige Biaggi-Sponsoren wie Sterilgarda, Dainese oder Suomy sind mit an Bord.

Max Biaggi stieg relativ spät in den Rennsport ein. 1989 bestritt er mit 18 Jahren bestritt er sein erstes Rennen in der italienischen Meisterschaft. 1991 gewann er auf Anhieb die Europameisterschaft bis 250 ccm. Es folgte der logische Aufstieg in die 250-ccm-WM, die er von 1994 bis 1997 dominierte und vier Weltmeistertitel mit Aprilia und Honda erreichte.

Sein Aufstieg in die Königklasse 1998 (damals noch Zweitakter mit 500 ccm) begann mit einem Sieg in Suzuka und war sofort ein ernsthafter Konkurrent für Mick Doohan. Seine Karriere in der 500/MotoGP dauerte bis 2005. Der Römer erreichte mit Honda und Yamaha insgesamt 13 Siege und 58 Podiumsplätze. Dass er nie Weltmeister wurde, ist der einzige Makel seiner Karriere. Vizeweltmeister wurde er 1998, 2001 und 2002.

Mit dem Wechsel 2007 in die Superbike-WM lebte der eigenwillige Biaggi auf. Wie seinerzeit in der 500er-Klasse gewann der italienische mit einer Alstare Suzuki das erste Rennen in der neuen Rennklasse. Er war der erst vierte Fahrer überhaupt, der bei seinem ersten Karriere-Lauf in dieser Klasse gewinnen konnte.

Mit der Rückkehr von Aprilia 2009 in die Superbike-WM bog Biaggi endgültig wieder auf die Erfolgsspur ein. Bereits im Debütjahr der RSV4 holte er einen Laufsieg und wurde WM-Vierter. 2010 wurde er mit zehn Laufsiegen Superbike-Weltmeister und schaffte 2012 einen weiteren WM-Titel. Insgesamt konnte Max Biaggi 21 Superbike-Rennen gewinnen sowie 59 weitere Podiumsplätze. Nach 156 Rennen in der seriennagen Motorrad-Weltmeisterschaft beendete Biaggi seine aktive Karriere, blieb ihr aber als TV-Kommentator und Aprilia-Testfahrer verbunden.

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