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Jules Cluzel (30/GMT94): «Ich brauchte ein Zuhause»

Von Kay Hettich
Jules Cluzel fährt 2019 für das französische GMT94-Team

Jules Cluzel fährt 2019 für das französische GMT94-Team

Nach seiner bitteren Niederlage in der Supersport-WM 2018 gegen Sandro Cortese war Jules Cluzel am Boden zerstört. Was den Franzosen motivierte, mit GMT94 Yamaha einen weiteren Anlauf zu versuchen.

Nach dem dramatisch verlorenen Finale in der Supersport-WM 2018 am 27. Oktober in Katar tauchte Jules Cluzel ab. Kein Statement, kein Interview waren dem Franzosen zu entlocken, nicht einmal über sein Management gab es eine Mitteilung. Erst nach über einen Monat gab es Ende November mit seiner Unterschrift bei GMT94 Yamaha für eine weitere Saison in der 600er-Kategorie ein Lebenszeichen von Cluzel.

Nachdem Cluzel bereits dreimal Supersport-Vizeweltmeister wurde und zweimal WM-Dritter, möchte der 30-Jährige seine Karriere endlich mit einem Titel krönen. Der Yamaha-Pilot hat 17 Siege in der Supersport-WM eingefahren, mehr als alle übrigen Teilnehmer der laufenden Saison zusammen!

Vorangegangen waren lange Verhandlungen mit dem Management des WM-Dritten. Guyot hatte seinem französischen Landsmann schon während der Saison 2018 Unterstützung angeboten, als unklar war, ob das indische Nerds Racing Team (NRT) die Saison überstehen würde.

«Ich war im Kopf völlig durcheinander. Der Deal war das Ergebnis der Gespräche zwischen Eric Mahé und Christophe Guyot», gab Cluzel im Gespräch mit Paddock-GP zu. «Christophe hatte mir schon in Portimão letzten Jahres die Hand gereicht. Ich habe gesehen, dass sie es sehr ernst meinten. Ich kenne ihn schon einige Jahre, er ist ein großartiger Kerl und hat alles im Griff. Und irgendwas in meinem Kopf sagte mir, dass ich besser in einem Team fahren sollte, wo ich zu Hause bin.»

Beim Saisonauftakt der Supersport-WM 2019 auf Phillip Island erreichte Cluzel Platz 2 und legte damit einen soliden Grundstein für die weitere Saison.

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