MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jules Cluzel will MV Agusta an die Spitze bringen

Von Kay Hettich
Supersport-Vizeweltmeister war Jules Cluzel schon einmal, nun will er mit der MV Agusta F3 nach den Sternen greifen.

Als Moto2-Umsteiger fuhr Jules Cluzel 2012 für PTR Honda bereits Supersport-WM. Mit vier Siegen, drei zweiten Plätzen und einem Dritten war er bis zum letzten Saisonrennen im Titelrennen. Aber es reichte nicht, am Ende wurde Kenan Sofuoglu Weltmeister. «Ich war nahe an Kenan dran», erinnert sich Cluzel gerne an den Fight gegen den erfolgreichsten Supersport-Piloten aller Zeiten. «Ich denke sogar, dass ich im letzten Teil der Saison stärker als er war.»

Nach einem Jahr mit Crescent Suzuki in der Superbike-WM nimmt der 25-Jährige nun mit MV Agusta erneut die Supersport-WM in Angriff. Die bildhübsche F3 hat mit mehreren Podestplätzen durch Roberto Rolfo ihre Konkurrenzfähigkeit bewiesen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen des Franzosen. «Ich werde versuchen, um den Titel zu kämpfen», sagt Cluzel wie selbstverständlich «Wir wissen, dass wir vor dem ersten Rennen noch viel Arbeit haben und wenn alles gut läuft, denke ich, können wir um die Weltmeisterschaft fahren.»

Die ersten Testfahrten mit der vom russischen Yakhnich-Team vorbereiteten MV Agusta verliefen allerdings nicht berauschend. Durch Elektronik-Probleme beim Portimão-Test kam Cluzel nicht viel zum Fahren. «Es passt alles», relativiert Cluzel. «Ich muss mich nur noch etwas an das Motorrad gewöhnen, denn das Vierzylinder-Superbike vom letzten Jahr ist ganz anders als die Dreizylinder MV Agusta. Wir werden sehen, was die Zukunft bringt.»

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