MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sensation: Travis Pastrana wechselt von Suzuki zu KTM

Von Johannes Orasche
Travis Pastrana fährt jetzt 250-ccm-Zweitakter von KTM

Travis Pastrana fährt jetzt 250-ccm-Zweitakter von KTM

US-Freestyle-Ikone und Nitro-Circus-Superstar Travis Pastrana wechselt nach 28 Jahren von Suzuki überraschend zu KTM.

Es darf zweifellos als Sensation gewertet werden und für KTM ist es wohl eines der schönsten Weihnachtsgeschenke 2019. Der US-Amerikaner Travis Pastrana hat einen Wechsel von Suzuki zu den Mattighofenern vollzogen. Dies hat der Freestyle-Superstar, der über unglaubliche 3,7 Millionen Abonnenten auf Instagram verfügt, am Weihnachtstag bekanntgegeben.

Der mittlerweile 36 Jahre alte Spaßvogel aus Annapolis im Bundesstaat Maryland wird seine Freestyle-Auftritte ab sofort auf den Zweitaktern von KTM absolvieren. Pastrana, der zu Beginn seiner grossartigen Karriere auch mit Erfolg Supercross- und Motocross-Rennen der AMA-Serie gefahren hat, war zuletzt auch beim Red Bull Straight Rhythm in Pomona in Kalifornien einer der grossen Stars.

Dort musste er aber auch erkennen, dass im Bereich Zweitakter KTM die absolute Benchmark ist. Suzuki hat seinerseits seit 15 keine Entwicklung für die 250-ccm-Zweitakter geleistet. Dies führt er auch als Grund für seinen aufsehenerregenden Wechsel an.

Mittlerweile hat Pastrana auch schon seinen ersten Tag auf der KTM absolviert und ist begeistert, nachdem er bei seinem ersten Run einen Double Flip Superman gezeigt hatte. In einem amüsanten Video hat er mit seiner Crew auch den Wechsel zu KTM erklärt.

«Ich möchte Roger DeCoster und Ian Harrison danken, die mir schon zwei neue 250-ccm-Zweitakter geliefert haben. Es wurde immer schwieriger, Ersatzteile für die Suzuki RM 250 zu finden. Entweder hätte ich jetzt auf Viertakter wechseln müssen oder eben die Marke wechseln. Ich habe 28 Jahre die gelben Farben getragen und bin dankbar für jeden Tag», erklärte Pastrana.

Übrigens: Ian Harrison ist mittlerweile Rennmanager von KTM USA.

Der gebürtige Südafrikaner war einst als Mechaniker seines Landsmannes Greg Albertyn nach Europa in die GP-Szene gekommen und war dann 1995 gemeinsam mit Albertyn auch in die USA gewechselt.

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