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Guy Martin & North West 200: Wer schimpft, der fährt

Von Helmut Ohner
Guy Martin auf der neuen Honda CBR1000RR Fireblade SP2

Guy Martin auf der neuen Honda CBR1000RR Fireblade SP2

Vor zwei Jahren hielt Guy Martin mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg, dass er die vielen Schikanen beim North West 200 als ziemlich bescheuert hält. Trotzdem kehrt er dieses Jahr zum Triangel-Kurs zurück.

Guy Martin ist dafür bekannt, sich kein Blatt vor den Hund zu halten. Immer wieder sorgte er in der Vergangenheit mit heftigen Aussagen für verdutzte Gesichter bei den Offiziellen. Vor zwei Jahren bekam auch das North West 200 sein Fett weg. Der Brite bezeichnete die Strecke mit ihren vielen Schikanen für langweilig. Damals deutete er auch an, nie wieder auf dem Dreieckskurs zwischen den Städten Portstewart, Coleraine und Portrush an den Start gehen zu wollen.

Heuer sieht die Situation schon wieder ganz anders auch. Der eigenwillige Engländer wird im Team von Honda Racing nicht nur die neuen Modelle der CBR1000RR Fireblade SP2 einsetzen, er hat bei Wilson Craig auch einen Vertrag für die Supersport-Rennen unterschrieben. «Guy war vergangenes Wochenende in Cookstown bereits mit diesem Motorrad unterwegs. Toll, dass er für mich auch beim North West 200 fahren wird», freut sich Craig.

Martin, der sich 2015 beim Ulster Grand Prix schwere Verletzungen zugezogen hatte und im Vorjahr kein Rennen bestritten hat, trifft beim North West 200 zum ersten Mal auf ernstzunehmende Konkurrenz. Seine bisherigen Auftritte in Tandragee (Sturz bei seinem Debüt auf der Werks-Honda in der ersten Runde), Scarborough (Platz 12 mit dem Superstock-Motorrad) und Cookstown (Rang 8 im Supersport-Rennen) verliefen alles andere als vielversprechend.

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