MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

David Datzer: Tourist-Trophy-Start aus Versehen

Von Helmut Ohner
In einem Monat werden auf der Isle of Man wieder die Motoren dröhnen. Für David Datzer wird es ein Start in ein neues Abenteuer. Dabei wollte er ursprünglich dieses Jahr noch nicht an der TT teilnehmen.

Wie die meisten Straßenrennfahrer träumte auch der Deutsche David Datzer einmal auf dem Snaefell Mountain Circuit auf der Isle of Man seine Runden zu drehen. Wie es seine Rennfahrerkollegen Sebastian Witt und Julian Trummer in jüngerer Vergangenheit vorgemacht hatten, wollte auch er zuerst beim Manx Grand Prix auf der über 60 Kilometer langen Strecke Erfahrung sammeln, bevor er sich an die Rennen der Tourist Trophy heranwagt.

Durch ein Versehen wird der Gesamtfünfte der IRRC Superbike bereits dieses Jahr bei der TT auf der Glencrutchery Road an der Startlinie stehen. «Paul Phillips, der bei der Tourist Trophy für die Verpflichtung der Fahrer zuständig ist, hat bei mir angefragt, ob ich mir einen Start zutrauen würde. Ich wollte ihm nicht absagen, weil ich befürchtet habe, dass ich diese Chance kein zweites Mal bekommen würde», gestand der Bayer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com.

Bereits drei Mal reiste Datzer auf die Isle of Man, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen und sich vom Riding Coach Richard «Milky» Quayle in die Geheimnisse einweihen zu lassen. «Mit Milky dauert eine Runde etwa fünf Stunden. Es ist ein einmaliges Erlebnis, mit ihm chauffiert zu werden. Da kommt es schon einmal vor, dass er mitten im Verkehr stehen bleibt, weil ihm gerade ein besonderes Detail eingefallen ist, was er einem unbedingt zeigen muss.»

Der 27-jährige Bayer, der hauptberuflich im Betrieb seines Vaters an Harley Davidsons schraubt, hat sich vorgenommen, bei seinem ersten Auftritt kein unnötiges Risiko einzugehen und es vorerst etwas langsamer anzugehen. «Das war auch der Grund, warum ich nur an den beiden Supersport-Rennen teilnehmen werde. Mit einer 1000er wäre es mir im ersten Jahr doch etwas zu flott und auch Julian Trummer, mit dem ich mich viel unterhalten haben, hat mir dazu geraten.»

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