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WM-Leader Kristoffersson peilt Frankreich-Hattrick an

Von Toni Hoffmann
Beim achten Lauf zur Rallycross-Weltmeisterschaft im bretonischen Lohéac peilt der Tabellenführer Johan Kristoffersson im VW Polo nach seinen Siegen 2016 und 2017 den Frankreich-Hattrick an.

Das Team von PSRX Volkswagen Schweden mit dem klaren Tabellenführer Johan Kristoffersson und dem auf Rang fünf liegenden Teameigner Petter Solberg ist auch beim achten Lauf wie bei sechs vorausgegangenen Rennen auf Sieg gepolt. Kristoffersson möchte mit seinem siebten Saison-Sieg, mit dem er seinen Rekord aus dem Vorjahr egalisieren würde, und dem dritten Frankreich-Sieg in Folge seine WM-Führung weiter ausbauen und einen weiteren wichtigen Schritt zur erfolgreichen Titelverteidigung machen.

Und dafür ist die kleine Stadt Lohéac in der Bretagne der ideale Ort, weil die Strecke zu einem Hexenkessel wird. 75.000 Zuschauer sorgen dort für eine unglaubliche und einzigartige Atmosphäre. Deswegen ist der Kurs auch bei allen so beliebt.

Teamchefin Pernilla Solberg: «Wir haben für dieses Rennen eine Menge Respekt. Peugeot hat ein wirklich starkes Auto und mit Sébastien Loeb, Timmy und Kevin Hansen drei der besten Fahrer der Meisterschaft im Team. Unser Team kommt gerne nach Frankreich. Was ich an Lohéac liebe, ist die Art und Weise, wie sich die Fans für unseren Sport begeistern. Sie jubeln Petter und Johan fast ebenso zu wie sie Sébastien anfeuern. Es ist sicher, dass Peugeot an diesem Wochenende stark sein wird. Wir freuen auf den Kampf mit Peugeot und auf die Leidenschaft und Atmosphäre mit diesen fantastischen Fans.»

Der souveräne WM-Leader Johan Kristoffersson wünscht sich am Wochenende Regen. «In den letzten zwei Jahren, als ich in Lohéac gewonnen habe, hat es geregnet. Und vielleicht gibt uns der Regen einen kleinen Vorteil gegenüber Peugeot. Der VW Polo R Supercar ist fantastisch in Situationen, in denen der Grip etwas eingeschränkt ist. Ich habe ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto, wenn es schmierig ist. Wenn möglich, möchte ich auch in Lohéac jeden Kampf vermeiden. Wegen der Situation in der Meisterschaft muss ich nicht die größten Risiken eingehen, ich muss meine Position verteidigen und helfen, die Position meiner Mannschaft in der Teamwertung zu stärken.»

Der zweifache Rallycross-Champion Petter Solberg freut sich auf einen Kampf mit Sébastien Loeb: «Ein Sieg bedeutet natürlich alles. Die Rivalität mit Sébastien ist eine gesunde, ist eine, wie sie immer war. Es ist lustig, wie sich die Dinge im Laufe der Jahre verändern. Als wir beide in der Rallye-Weltmeisterschaft waren, haben Sébastien und ich hart gekämpft. Wir waren damals am Anfang unserer Karriere. Ich war vielleicht ein paar Jahr vor ihm, aber wir haben hart gepusht. Wir waren jung und versuchten wirklich alles, um Erfolg zu haben und im Sport an die Spitze zu kommen. Die Dinge sind jetzt ein bisschen anders. Wir haben beide schon einige Weltmeisterschaften gewonnen, er ein paar mehr als ich, aber ich arbeite daran. Wir können jetzt aber entspannter mit dem Druck umgehen. Wir wollen aber beide gewinnen und dafür kämpfen wir. Und hierfür haben wir mit Lohéac einen ganz besonderen Ort. Ich habe hier 2014 mein erstes Rennen gewonnen und die Resonanz der Zuschauer war unglaublich. Das vergesse ich nicht.»

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